Wieder fallen alte Häuser

Wieder fällt ein altes Häuschen: An der Eichenstraße in Eimsbüttel rücken die Abrisstrupps näher.
Hamburg: Eichenstraße |

Abriss an der Ecke Eichenstraße / Schulweg in Eimsbüttel - was kommt da hin?

Das Café Lehfeldt ist dicht, der T-Shirt-Händler an der Ecke hat schon lange zu, Imbiss und Kiosk sind auch verschwunden. Nun sind die Abrisstrupps da: Die Ecke Schulweg / Eichenstraße in Eimsbüttel verändert ihr Gesicht. Drei Häuser werden fallen, es wird Platz geschaffen für eine neue Bebauung.
Ein Gang durchs Haus Eichenstraße 33: Schmale Holztreppen führen bis unters Dach. Zwei Etagen, zwei Wohnungen. Rechts das Bad, links ein großer Raum mit hohen Decken, Durchgang zu einem kleineren Nebenzimmer. Ruß vom Ofenrohr liegt auf den Dielen, die Heizkörper sind schon rausgerissen: Diese Wohnräume sind bald Geschichte.
Es sind Häuser aus einer anderen Zeit: Klein, zweistöckig, hutezelig, aber auf ihre Art charmant – obwohl es nicht unbedingt so aussieht, als wäre an ihnen viel gemacht worden in den vergangenen Jahren. Spitzes Dach, markante Verzierungen an der Fassade, das hellgrün gestrichene Eckgebäude wirkt wie ein Jagdhäuschen im Kleinformt.
Doch bald wird es hier anders aussehen: Der Abrissbagger rückt immer näher.

Wer kennt Geschichten?

Kennen Sie eine Geschichte zu den Häusern? Wer hat dort gewohnt? Wem gehörten die Gebäude? Wann wurden diese gebaut? Schicken Sie uns Hinweise, Erinnerungen, Meinungen an post@wochenblatt-redaktion.de, Stichwort: Eichenstraße
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1 Kommentar
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Uwe Karow aus Altona | 24.02.2013 | 01:03  
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