Wer hat alte Bilder vom Stellinger Wasserturm?

Ein Stellinger Wahrzeichen: Der Wasserturm an der Högenstraße. Im Herbst ist ein Stadtteilfest zum Jubiläum geplant. (Foto: Bordes)

Kultur- und Stadtteilfest im Herbst geplant

Von Laszlo Steinwärder, Stellingen – Er war der letzte seiner Art: Bis 1974 war der Stellinger Wasserturm in Betrieb. Doch nach 62 Jahren machte eine neue Pumpentechnik das Bauwerk überflüssig. Er wurde stillgelegt, später verkauft. Für Sonnabend, 1. September, ist ein Fest zum 100. Geburtstag des Stellinger Wahrzeichens geplant.
1912 wurde der Turm gebaut, um Stellingen und Langenfelde mit Wasser zu versorgen. Er bekam die Fassade eines Bürgerhauses und wurde aus Lüneburger Handstrichziegeln gebaut. Umgeben war der 47,49 Meter hohe Turm von einer großen Gartenanlage. Aus 18 Metern Tiefe pumpte ein Dieselmotor das Wasser aus zwei Brunnen hinauf. Der höchste Wasserstand des Stellinger Wahrzeichens lag damals bei 32,5 Metern. 1979 verkauften die Wasserwerke den Turm und das umliegende Gelände. Da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz stand, wurde es später umgebaut. Auf elf Etagen entstanden Eigentumswohnungen. An das Gebäude wurde ein Turm für Treppenhaus und Fahrstuhl angebaut.
Doch bis heute ist der Stellinger Wasserturm ein Wahrzeichen des Stadtteils. Deshalb wollen die Bewohner gemeinsam mit den über 1.000 Schülern der benachbarten Stadtteilschule Stellingen am 1. September das 100. Jubiläum des historischen Gebäudes mit einem Kultur- und Stadtteilfest feiern. Geplant ist auch eine Ausstellung. Dafür werden noch alte Dokumente, Fotos, Geschichten und anderes aus der langen Geschichte des Turmes gesucht.
Wer etwas beisteuern kann, wendet sich an Dr. Helmut Fröchling, 722 02 62, E-Mail: giselmut@freenet.de, oder an Cläre Bordes, 428 898 01, oder E-Mail: claerebordes@
googlemail.com
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