Wenn Vattenfall unser Dorf will: für Braunkohle

Wann? 20.03.2013 19:00 Uhr

Wo? Apostelkirche, Bei der Apostelkirche 1, 20257 Hamburg DE
Hamburg: Apostelkirche |

Geht es nach Hamburgs „Grundversorger“, dem Energiekonzern Vattenfall, dann verlieren in absehbarer Zeit die BewohnerInnen von acht Dörfern und zwei Ortsteilen in der Lausitz ihre Heimat. Denn für seinen Braunkohletagebau in Deutschlands Fernem Osten beansprucht Vattenfall ganze Landstriche.

Die unmittelbar Betroffenen bekommen dafür eine Entschädigung. Aber reicht das? Ist es überhaupt nötig und richtig, gan

ze Landschaften samt Naturschutzgebieten und alten Kirchen zu zerstören, für eine Braunkohleverstromung, mit der auch noch das Klima angeheizt wird?
Ist es sinnvoll, sich gegen die Zwangsumsiedlung zu wehren, auch wenn die Beispiele der Dörfer Horno und Lacoma zeigen, dass noch so großer Widerstand erfolglos ist (oder war)?
Wem können sich Menschen anvertrauen, die ihre Heimat zu verlieren drohen?
Nicht selten gibt es Meinungsverschiedenheiten wegen der Vattenfall-Pläne; und sie gehen als Riss durch die Dörfer oder gar Familien.
Seit gut eineinhalb Jahren ist Mathias Berndt Seelsorger für Tagebaubetroffene. Bevor der evangelische Kirchenkreis Cottbus und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ihn für dieses Amt freigestellt haben, war er mehr als 30 Jahre Pastor in einem der bedrohten Dörfer, in Atterwasch. Von dort kommt er nach Hamburg, um über seine Erfahrungen als Seelsorger zu berichten und mit den Menschen hier, wo Vattenfall wichtigster Energielieferant ist, ins Gespräch zu kommen.

am Di. d. 19.3. in der Ev.-Ref. Kirche, Ferdinandstr. 21,
am Mi. d. 20.3. in der Apostelkirche Eimsbüttel

Eine Bilderserie zum Braunkohletagebau in der Lausitz finden Sie unter diesem Link
http://articles.washingtonpost.com/2013-02-07/worl...
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.