Wenn Maiglöckchen nach Knoblauch riechen...

Schön und wohlriechend, aber äußerst giftig: das früh blühende Maiglöckchen. (Foto: Dagmar Wienrich)

... sind sie wahrscheinlich keine - Loki Schmidt Haus zeigt Giftpflanzen-Ausstellung

Gaby Pöpleu, Klein Flottbek

Jetzt ist es soweit: Frühe Pflänzchen stecken ihre zartgrünen Blättchen durch die Erdkruste. Zum Start in den Frühling haben die Mitarbeiter das Loki-Schmidt-Hauses, Ohnhorststraße 18, eine Ausstellung zum Thema Giftpflanzen organisiert. Titel: „Verteufelt – verlockend – verflixt“. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai im Biozentrum Klein Flottbek zu sehen.
Tatsächlich werden viele ungefährliche Pflanzen immer wieder mit ihren giftigen „Kollegen“ verwechselt. Zum beispiel das wohlriechende, aber hochgiftige Maiglöckchen: Seine Blätter ähneln denen des schmackhaften und gesunden Bärlauchs. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Die Blätter des Bärlauchs riechen nach Knoblauch.
Das Maiglöckchen gehört dagegen zu den „giftigen 13“, die Kinder und Erwachsene kennen sollten. Denn viele hochgiftige Pflanzen sind auch - wie das Maiglöckchen - wunderschön oder helfen Heilen. Die Ausstellung zeigt sie alle im Portrait mit Bild, botanischen Informationen, Heilwirkungen und praktischen Tipps. Unterhaltsamer Rahmen zum Erschauern: Infos zum Hexenglauben und zu Kriminalfällen, in denen Giftpflanzen eine Rolle spielten.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Das Loki Schmidt Haus ist als Nutzpflanzenmuseum der Uni Hamburg bis Oktober dienstags bis donnerstags von 13 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr und im November bis 16 Uhr geöffnet.
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