„Weihnachtsmarkt ist ein Selbstgänger“

Adriana Moldovan, Verkäuferin am Lebkuchen-Mandel-Stand, räumt ein: „Das Wetter hätte besser sein können.“ Foto: frh

Trotz Regens ziehen Standbetreiber eine positive Bilanz

Von Frauke Heiderhoff, Eimsbüttel – Wie lief das Geschäft auf dem Eimsbütteler Weihnachtsmarkt? Die Standbetreiber ziehen eine positive Bilanz des bunten Treibens auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz – und das, obwohl das Wetter sich fast zwei Wochen lang meist regnerisch präsentierte. Sechs Wochen lang, bis Silvester, gab es zahlreiche Angebote für Groß und Klein, die gut angenommen wurden. Das Spektrum reichte von Aufführungen der Puppenbühne Knirpsenland über kulinarische Stände bis hin zu Kutschfahrten und Livemusik.
Susanne und Sven Ritz vom Holzkohlegrill „fanden es im vergangenen Jahr – mit dem Schnee – irgendwie schicker“. Doch Attraktionen wie Feuerhütte und Kasperletheater seien „klasse angekommen“ und von den Veranstaltern „gut ausgewählt“. Das Feuer lade zum Verweilen ein. „Hier ist für jeden etwas dabei“, resümiert Susanne Ritz.
Eine ähnliche Bilanz zieht Thorsten Feller vom Nostalgie-Karussell. Die Umsätze „waren o.k“. In diesem Jahr lief es bei Thorsten Feller „etwas besser als im vergangenen Jahr“. „An einigen Tagen war bei uns die Hölle los“, freut sich der Karussellbetreiber. Die Regentage seien für seine Familie und ihn allerdings „bedauerlich gewesen“.
Ähnlich äußerte sich Elena Straten Wolf mit ihrem Team von der Spezialitäten Bäckerei. „Der Weihnachtsmarkt ist ein Selbstgänger.“ Das Angebot werde von Jahr zu Jahr besser angenommen. „Trotz des regnerischen Wetters kann man sich im Vergleich zu anderen Standinhabern nicht beschweren.“ Es habe mehr Besucher als im vergangenen Jahr gegeben. Negativer als Regen seien Glatteis und Schnee: „Dann bleiben die Leute zu Hause oder gehen rodeln.“
Zufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsmarktes war auch Manfred Pakusius, Veranstalter und Standinhaber der Muckelbude: „Der Apfelpunsch hat sich zum Renner entwickelt.“ Dank des Engagements der Quartiersgemeinschaft Osterstraße habe man ein „tolles Programm auf die Beine“ gestellt. Manfred Pakusius: „Der Markt hat sich zu einem nachbarschaftlichen Wohlfühlmarkt entwickelt.“
Bei einem Benefizkonzert zugunsten des Kinderhospizes Eidelstedt kamen auf dem Eimsbütteler Weihnachtsmarkt 750 Euro zusammen.
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