Was muss Torsten Sevecke besser machen?

Steht vor Herausforderungen: Torsten Sevecke, wiedergewählter Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel.

Stimmen aus den Fraktionen in der Bezirksversammlung Eimsbüttel

Rüdiger Kuhn (CDU):
„Unser Anspruch ist, dass die Verwaltung ein Service für und nicht gegen die Bürger unserer Stadtteile sein muss. Wenn aber das notwendige Geld fehlt oder Öffnungszeiten gekürzt werden, ist das ein gefährlicher Trend. Der Bezirksamtsleiter muss dafür sorgen, dass Eimsbüttel gestalten kann. Oft werden wichtige Initiativen aus Politik und Gesellschaft mit dem Hinweis auf fehlendes Geld oder Ressourcen nicht umgesetzt. Kein Wunder, wenn dadurch das Vertrauen in der Bevölkerung schwindet. Eimsbüttel braucht endlich eine Perspektive für Stadtplanung, Verkehr und Infrastruktur, damit die Fragen der Zukunft beantwortet werden können. Beispiele sind der notwendige Umbau des Eidelstedter Zentrums, die Gestaltung der Mitte Stellingen oder die Chancen durch die Überdeckelung der A7.“

Rüdiger Rust (SPD):
„In den vergangen Jahren haben wir mit Torsten Sevecke sehr eng, konstruktiv und wirkungsvoll zusammengearbeitet. Gerade in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Wohnungsbau und Verkehr haben wir schon viel von dem umgesetzt, was wir uns im rot-grünen Koalitionsvertrag vorgenommen haben. Von daher wünsche ich mir, dass unsere Zusammenarbeit genauso produktiv weitergeführt wird, wie sie sich momentan darstellt.“


Hartmut Obens (Linke):

„Die Fraktion der Linken in Eimsbüttel hat bisher gut mit Torsten Sevecke zusammengearbeitet und wird dies auch in den nächsten sechs Jahren tun. Es versteht sich, dass diese Zusammenarbeit dort ihre Grenzen hat, wo der Bezirksamtsleiter – freiwillig oder unfreiwillig – als Vollstrecker einer Senatspolitik agiert, die das Bezirksamt Eimsbüttel weiter ausblutet, den Personalabbau fortsetzt und unter dem Diktat der ,Kostenbremse’ die finanziellen Mittel für die sozialen Dienstleistungen im Bezirk weiter abbaut.
Die große Herausforderung wird sein, den Zuzug der Flüchtlinge in Eimsbüttel als Herausforderung für eine soziale Stadt- und Quartiersentwicklung zu begreifen und zum Nutzen aller die Bedingungen für ein lebenswertes Eimsbüttel auszubauen.“


Volker Bulla (Grüne):

„Herr Sevecke steht vor großen Herausforderungen für das Bezirksamt: Die Integration der Flüchtlinge und ihrer Familien macht eine verstärkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger notwendig. Damit die anstehende Nachverdichtung im Wohnungsbau gelingt, brauchen wir ebenfalls mehr Beteiligung und eine noch bessere Qualität der öffentlichen Räume.“
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