Was mich nervt!

Hamburg: Hoheluft | Der Isebekkanal ist eines der schönsten Fleckchen in Hamburg. Das gilt gerade für seinen letzten Abschnitt von der Hoheluftbrücke bis zum Weidenstieg. Ob dies so bleiben wird, ist jedoch fraglich. Zunehmend ist er vom Müll bedroht! Müll, der achtlos die Uferböschnung hinuntergeworfen wird. Müll, den der Wind von vollen Abfallbehältern ins Wasser bläst. Müll, den Fast food-Konsumenten auf den Parkbänken stehen lassen und der dann seinen Weg nimmt. Die Verursacher gehen durch alle Altersschichten. Achtlos wird weggeworfen, zu bequem ist man, um den nächsten aufnahmebereiten Müllbehälter aufzusuchen. Ebenso nachlässig reagieren diejenigen, die für die Müllbeseitigung verantwortlich sind. Das ist die Stadtreinigung, der Bezirk und auch die Einmal-Verpackung verwendenden Betriebe dürfen nicht aus der Verantwortung gelassen werden. Keiner kümmert sich so richtig, weil es wieder einmal um Zuständigkeiten geht.
Hamburg ist in diesem Jahr Umwelthauptstadt und gerade Eimsbüttel zeigt sich politisch in besonders dicker "grüner Weste". Denn immerhin erreichte die GAL
bei der diesjährigen Wahl in Eimsbüttel das stärkste Ergebnis. Sich politisch "Grün" zu orientieren, ist scheinbar aber etwas anderes, als unmittelbar Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Ein Trostpflaster bleibt die Aktion "Hamburg räumt auf". Dann wird mit Privatinitiative gesäubert und es ist für wenige Tage ein Zustand erreicht, den man sich das ganze Jahr wünschen würde. Leider wird es wohl ein Traum bleiben, dass im Schulterschluss jemals dieses Ziel erreicht wird.
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