Wahl: Zehn Kreuze für Eimsbüttel

Am 15. Februar wählen die Hamburger ihr Parlament neu.

Bürgerschaftswahl: Wie die Bewohner der Stadtteile ihre Abgeordneten wählen können

Am 15. Februar haben die Hamburger die Wahl: Kann der SPD-Senat wie bisher weiter machen? Braucht er politische Partner? Wer zieht aus den Stadtteilen in die Bürgerschaft ein? Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was wird gewählt?

Hamburgs Landesparlament, die Bürgerschaft, in dem 121 Abgeordnete die Stadtteile vertreten sollen.

Wie läuft das?
Es gibt im Prinzip zwei Wahlzettel: Zum einen die hamburgweiten Landeslisten der Parteien und Wählervereinigungen. Darüber werden insgesamt die Mehrheitsverhältnisse bestimmt. Zum anderen die Wahlkreislisten, über die eine bestimmte Anzahl von Politikern in die Bürgerschaft einzieht.

Wie geht das Wählen genau?
Jeder Stimmberechtigte erhält im Wahllokal zwei Stimmzettelhefte. Zum einen einen gelben für die hamburgweiten Listen und Kandidaten der Parteien. Zum anderen einen roten für die Kandidaten in den einzelnen Wahlkreisen vor Ort.

Wie viele Stimmen habe ich?
Insgesamt zehn, für jedes Wahlheft also fünf. Diese können alle für eine Partei oder einen Kandidaten vergeben werden (Fachbegriff: Kumulieren, also anhäufen) oder aber auf verschiedene Parteien und Kandidaten verteilt werden (Fachbegriff: Panaschieren, also verteilen).

Welche Wahlkreise gibt es in Eimsbüttel?
Drei: Wahlkreis 5 (Eimsbüttel-Ost, Hoheluft-West, Rotherbaum, Harvestehude) mit 60.347 Wahlberechtigten, Wahlkreis 6 (Eimsbüttel-West, Stellingen, Eidelstedt) mit 59.266 Wahlberechtigten und Wahlkreis 7 (Lokstedt, Niendorf, Schnelsen) mit 73.934 Wahlberechtigten.

Wie viele Parlamentarier werden darüber gewählt?

In den Wahlkreisen 5 und 6 sind es jeweils drei, in Wahlkreis 7 sind es vier.

Briefwahl
Per Briefwahl können Bürger jetzt schon abstimmen: Wer sich die Stimmzettelhefte zuschicken lassen möchte, kann das im Internet beantragen (siehe unten).
Auf klassischem Weg per Post werden bis 24. Januar die sogenannten Wahlbenachrichtigungskarten verschickt – darin ist auch ein Briefwahlantrag enthalten, den die Bürger einfach zurücksenden müssen.

❱❱ www.hamburg.de/briefwahl
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