Vorbilder gesucht

Helmut-Frenz-Preis: Bürger können Vorschläge machen

Menschen, die selbstlos helfen, wenn es nötig ist: An solche Vorbilder soll der Helmut-Frenz-Preis vergeben werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wofür ist die Auszeichnung?

Mit dem Helmut-Frenz-Preis wollen der Ida-Ehre-Kulturverein und die Kirchengemeinde Eimsbüttel engagierte Bürger oder Gruppen würdigen. „Es geht um Menschen, die helfen und nicht fragen, ob sie etwas dafür bekommen, die mutig sind und handeln, manchmal auch gegen den Widerstand und den Widerspruch von Gesellschaft und Staatsorganen“, heißt es in der Ausschreibung. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. 2014 wurde er an die St. Pauli-
Pastoren Sieghard Wilm und Martin Paulekun vergeben, die
sich für Lampedusa-Flüchtlinge engagierten.

Wer war Helmut Frenz?

Namensgeber für den Preis ist der 2011 verstorbene Theologe Helmut Frenz, der viele Jahre an der Schwenckestraße in Eimsbüttel lebte. In den 70er Jahren setzte sich Frenz während der Militärdiktatur in Chile für Menschenrechte ein. 1975 wurde ihm vom Pinochet-Regime die Wiedereinreise verweigert. Frenz war unter anderem Generalsekretär der Menschenrechts-organisation Amnesty International in Deutschland.

Wer kann Preisträger vorschlagen?

Jeder. Nominierungen müssen bis Freitag, 16. Oktober, vorliegen. Kurze Begründung, eventuell Fotos, einfach per Post schicken an: Ida Ehre Kulturverein und Kirchengemeinde Eimsbüttel, Postfach 20 15 55, 20205 Hamburg. Eine Jury wählt die Preisträger aus, die Verleihung ist im Februar 2016.

❱❱ www.ida-ehre-kulturverein.de
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