Unnastraße: Gericht ordnet Baustopp an

Die neue Bushaltestelle Goebenstraße ist fast fertig, nun gibt es einen Baustopp. Anwohner zogen vor das Verwaltungsgericht.
Hamburg: Ecke Im Gehölz / Unnastraße |

Umbau der Bushaltestelle Goebenstraße: Bürger nicht ausreichend beteiligt?

Kein Arbeiter weit und breit, ist schon Weihnachtspause auf der Baustelle am Ring Zwei? Nein. Anwohner haben vor dem Verwaltungsgericht einen Etappensieg errungen – deshalb gilt jetzt vorerst ein Baustopp.
Es geht um die Verlegung der Bushaltestelle Goebenstraße um gut 50 Meter in Richtung Altona. Die Haltebucht liegt dann direkt vor dem Wohnhaus Unnastraße 1, dafür mussten vier Bäume fallen. Anwohner prostestierten dagegen, die Verkehrsbehörde zog das dennoch durch (das Elbe Wochenblatt berichtete). Vor Gericht wird das nun überprüft. Es geht dabei nicht um Details der umstrittenen Planungen, es wird geprüft, ob die Behörde die Bürger ausreichend beteiligt habe. So lange das Gericht die Sache nicht bewertet hat, ruhen die Arbeiten. Mit einer Entscheidung wird Mitte oder Ende Januar gerechnet.
Über den Umbau der Haltestelle gibt es seit Wochen Streit. Anwohner bezweifeln, dass es Sinn macht, die Bushaltestelle zu verlegen. Zudem sehen sie sich von der Verkehrsbehörde nicht ausreichend beteiligt. „Aus unserer Sicht ist dies erfolgt und die Maßnahme ist aus verkehrlicher Sicht unbedingt erforderlich“, sagt hingegen Behördensprecherin Susanne Meinecke. Diese argumentiert, dass durch die Umbauten die Busse der Linien 20 und 25 schneller auf dem Ring Zwei vorankommen.
Auch die Bezirkspolitik protestierte gegen den Kahlschlag, da war es aber schon zu spät.
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