Uni-Pläne: Nächste Runde

Der Campus an der Bundesstraße wird in den nächsten Jahren sein Gesicht verändern. Ob die Ecke Bundesstraße/Beim Schlump auch so aussehen wird, ist noch unklar. Baubeginn ist jedenfalls dieses Jahr. (Foto: pr)

Stadtteil-Ausblick: Was passiert 2012 in Eimsbüttel?

Der Uni-Ausbau an der Bundesstraße wird weiter geplant, auch das eine oder andere Wohnhaus entsteht in Eimsbüttel. Fast nicht zu glauben: Auch die Eimsbütteler Chaussee wird umgestaltet. Der Überblick:
– Lange geplant, dieses Jahr soll es losgehen: An der Alardusstraße 18 ist Baubeginn für 43 Senioren-Wohnungen. Gebaut wird auf dem Gelände der ehemaligen Bethlehemkirche, das alte Gemeindehaus und das Kita-Gebäude werden dafür abgerissen.
– Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz zieht um: Von der Müggenkampstraße 30a geht es in die Amandastraße 58.
– Im Fühjahr startet ein weiterer Architekten-Wettbewerb für den Uni-Ausbau an der Bundesstraße. Dieses Jahr werden die Bauten der Informatik, eine Mensa und eine Bibliothek an der Ecke Sedanstraße/Bundesstraße geplant. Dabei sollen Bürger und Anwohner erneut ein Wörtchen mitreden dürfen. Ab dem heutigen Mittwoch, 25. Januar, gibt es Informationsstände auf dem Campus in Eimsbüttel und Stellingen. Details unter www.uni-baut-zukunft.hamburg.de. Der Bezirk will bis Mitte des Jahres ein Konzept für Verkehrs- und Freiflächen auf dem Campus vorlegen.
– Baubeginn für 70 Wohnungen am U-Bahnhof Hoheluftbrücke bis Ende des Jahres: Der Investor Bauplan Nord schafft Wohnungen an der Stelle, wo bis Mitte 2010 noch Büros und Geschäfte vorgesehen waren.
– Die Eimsbütteler Chaussee wird neu gestaltet: Auf der Straße wird eine Fahrspur für Radfahrer eingerichtet, auch Gehwege und Randbereiche werden umgestaltet. Beginn ist im Frühjahr, bis Februar werden vereinzelt Bäume gefällt.
– Im Sanierungsgebiet Eimsbüttel-Süd werden Bewohner befragt: Jeder zehnte Haushalt im Bereich zwischen Altonaer Straße, Schäferkampsallee, Doormannsweg und Eimsbütteler Straße erhält einen Fragebogen. Hintergrund ist das Ziel, die langjährigen Bewohner vor Verdrängung und Mietwucher zu schützen. Mit einer sozialen Erhaltensverordnung soll der Trend zu (teuren) Eigentumswohnungen gedämpft werden.
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