Umbau Osterstraße: Was Geschäftsleute sich erhoffen

Ramona Rahman vom Krämerladen: „Es ist besser, wenn sich was tut. Ist doch cool, wenn das schöner wird.“

Umfrage: Wird es besser? Wird es teurer?

Erhoffen sich Geschäfte Verbesserungen vom Umbau? Gibt es Sorgen über steigende Mieten? Das Elbe Wochenblatt hat sich umgehört.
Angela Struckmann von der Glaserei Struckmann findet es schade, dass das Positive nicht gesehen wird. Sie erwartet, dass sich die Aufenthaltsqualität an der Osterstraße verbessert und dass sich Leute dann gerne an der Straße aufhalten. Absprachen mit Baufirmen während der Bauphase hätten gut geklappt. „Aber ich freue mich auf das Ende des Umbaus!“
Jörn Dietel vom TV-Geschäft Henning ist skeptisch, ob die Verkehrsregelungen so klappen, wie die Planer sich das dachten. „Autos werden wohl auch den Radstreifen zuparken. Und es gibt noch nicht mal extra Radampeln, obwohl der Umbau aus Radverkehrsmitteln bezahlt wird.“ Er hätte eine 30er-Zone gut gefunden.
„Mieten werden sicher steigen, das ist ja jetzt schon so. Es wird mehr große Läden geben, die nicht inhabergeführt sind“, befürchtet er. Dabei sei es gerade wichtig, solche klassischen Läden zu halten oder neu zu etablieren, die speziell Dienstleistungen anbieten.
Vor Yunus Celiks Fruchthaus an der Ecke zum Hellkamp wird im nächsten Jahr gebaut. Dann befürchtet er auch Einbußen. Er wäre für eine Fußgängerzone gewesen, damit Menschen besser zu Fuß zu Läden kommen. Steigende Mieten beürchtet er ebenfalls. „Wenn das passiert, wird es schwierig für kleine Läden, die haben es schon schwer. Solche Geschäfte werden auf Dauer wohl nicht mehr existieren.“
Ramona Rahman vom Krämerladen blickt positiv auf den Umbau, der im oberen Abschnitt der Osterstraße noch ansteht. „Es ist besser, wenn sich was tut. Ist doch cool, wenn das hier schöner wird. Das bringt für alle mehr Umsatz, auch wenn Mieten steigen sollten“, hofft sie.
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