U Osterstraße: Endlich sind die Fahrstühle fertig!

An der Haltestelle Osterstraße geht es jetzt per Fahrstuhl einfach zu den Bahngleisen - zur Einweihung der umgebauten Station war auch ein Liftboy im Einsatz. (Foto: Marc-Oliver Schulz)

In Eimsbüttel geht es jetzt einfacher auf und ab

Die erste Station ist fertig, bei den beiden anderen dauert es noch ein bisschen: Am Donnerstag (16. Mai) weihte die Hochbahn die umgebaute Haltestelle Osterstraße ein. Mit zwei Liften, erhöhten Bahnsteigen und Blindenleitstreifen kommen nun auch Geh- und Sehbehinderte oder Mütter mit Kinderwagen einfach und bequem zu den Gleisen. Die Fahrstühle an Emilienstraße und Christuskirche werden voraussichtlich im August und Oktober fertig.
Musik, kostenloses Eis, ein Liftboy, roter Teppich: Zur Eröffnung veranstaltete die Hochbahn eine kleine Party auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz.
Insgesamt 2,2 Millionen Euro kostete der barrierefreie Ausbau der Station. 100 Bauleute und 20 Ingenieure arbeiteten knapp zwölf Monate an dem Umbau. Im Frühjahr wurde die Linie U2 für 17 Tage gesperrt, um an den drei Stationen Osterstraße, Christuskirche und Emilienstraße die Bahnsteige zu erhöhen und Blindenleitstreifen zu verlegen. Komplett erneuert wurden an der Osterstraße auch die Decken und Wandverkleidungen, die Beleuchtung und die Sitzgelegenheiten im Bahnhof.
Bis 2015 will die Hochbahn weitere 15 Haltestellen barrierefrei umbauen – in Eimsbüttel ist keine weitere dabei. Die liftlosen Stationen der U3 - Hoheluftbrücke und Sternschanze - bereiten den Planern noch Probleme, wie ein Umbau überhaupt gehen soll. Erst in ein paar Jahren wird dort wohl etwas passieren. Bis 2015 ist aber unter anderem der Umbau der Haltestellen Feldstraße (U3) und Hallerstraße (U1) geplant.
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