Trauer um Friedrich „Frido“ Adolphi

Langjähriger Fußballtrainer des TSV Stellingen starb

Viele Stellinger Jungs haben bei ihm das Fußball-Spielen gelernt: Friedrich „Frido“ Adolphi war seit mehr als 40 Jahren im TSV Stellingen aktiv. Nun ist er tot: Der Verein erinnert an einen seiner Aktivposten.
Er kam zum TSV, weil ein Betreuer für die Mannschaft seines Sohnes gesucht wurde. Friedrich Adolphi ließ sich nicht lange bitten: Er sprang ein, wurde TSV-Mitglied. Das war 1967. In den 47 Jahren danach hat sich „Frido“, wie ihn im Verein alle nannten, als Trainer, Schiedsrichter und Spartenleiter engagiert. In den 70er Jahren, als beim TSV 20 Jugendmannschaften spielten, organisierte er viele Turniere und Fahrten für die Jugendlichen, erinnert sich TSV-Vorsitzende Elke Mohr.
Von 1971 bis 1989 war der Postbeamte als Obersportwart im Vorstand aktiv. 2008 sprang er wieder ein: Es fand sich kein Obmann für die Liga-Mannschaft – Adolphi machte das. „Frido hat die Aufgaben im Verein übernommen, weil er es für dringend erforderlich hielt, sich für die Jugend einzusetzen. Er hat die Vereinsgeschichte des TSV Stellingen mitgeprägt – besonders bei den Fußballern“, so Mohr.
Adolphi war auch politisch aktiv: Von 2002 bis 2004 saß er als Abgeordneter in der Bürgerschaft. Er gehörte der damaligen Schill-Partei an, trat aber später aus und schloss sich einer anderen Splittergruppe an.
Der Stellinger starb im Alter
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