Tempo 30 in der Bundesstraße?

Nach dem schrecklichen Unfall in der Bundesstraße am beampelten Fußgängerübergang Isebekweg ist es verständlich, dass jetzt die Diskussion über mehr Sicherheit entbrennt. Eine zentrale Forderung wütender Bürger ist in diesem Zusammenhang die Einführung von Tempo 30 in der Bundesstraße. Doch ist das wirklich die Lösung? Der Unfall mit tödlichen Folgen geschah, weil ein Autofahrer die rote Ampel missachtete. Wieder einmal war es menschliches Fehlverhalten, das zu dieser Tragödie führte. Nicht anders war es bei dem schrecklichen Unfall an der Kreuzung Lehmweg/Lenhartzstraße/Eppendorfer Baum. Das Rotsünderproblem ist ein ernsthaftes in Hamburg und zwar flächendeckend. Nicht erst aus Anlass dieses Unfalls beobachte ich kontinuierlich, wie Autofahrer rote Ampeln bewusst ignorieren. Ich meine dabei nicht einmal die “Sünder”, die bei gelborange weiterfahren, sondern solche Pkw-Fahrer, die trotz eines ausreichenden Bremsweges extra zur Weiterfahrt beschleunigen, obwohl die Ampel bereits auf rot umgesprungen ist. Das passiert sogar an stark frequentierten Fußgängerüberwegen mit hohem Gefahrenpotenzial wie am U-Bahnhof Hoheluftbrücke und dies mehrfach am Tag. Nicht auszudenken, was passiert, wenn in einem solchen Moment Fußgänger bei Grünschaltung sofort und ohne sich abzusichern lossprinten. Doch solchen Autofahrern ist weder mit weiteren Geboten noch Verboten beizukommen. Hier helfen nur Kontrollen und nochmals Kontrollen! Eine entsprechende Schwerpunktsetzung der Polizei anstatt bei der Suche nach Parksündern wäre wünschenswert und hilfreich.
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3 Kommentare
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Irmgard Ritter aus Eimsbüttel | 24.02.2015 | 18:00  
Carsten Vitt aus Eimsbüttel | 25.02.2015 | 15:24  
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Irmgard Ritter aus Eimsbüttel | 25.02.2015 | 17:18  
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