Super Ton am Saxofon

Von Jazz bis Pop kann er alles, am liebsten sieht sich Ralf Böcker aber als Saxofonist. (Foto: pr)

Im Porträt: Ralf Böcker, der musikalische Tausendsassa aus Eimsbüttel

Von Aimee Polzin, Eimsbüttel – Seitdem er denken kann, begeistern ihn Musik und Improvisation. Er beherrscht unglaublich viele Instumente, wird aber am liebsten als Saxofonist gesehen.
Ralf Böcker aus Eimsbüttel ist dreifacher Familienvater, Musiklehrer und Musiker. Mit sechs Jahren fing er an Musik zu machen, doch erst mit 23 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Saxofon. Böcker hatte kein Interesse an einer Ausbildung zum Jazzmusiker, obwohl die Möglichkeit bestand. Lieber wollte er sich alles selber beibringen. Seiner Meinung nach hat das Vorteile, es birgt aber auch Risiken:„Man läuft zwar oft in falsche Richtungen, aber dadurch lernt man auch dazu.“ Mittlerweile hat der 49-jährige Eimsbütteler schon rund 400 Kompositionen geschrieben. Dabei sind die Stilrichtungen so vielfältig wie er selbst. Neben Jazz ist er auch im Pop und Folk zu Hause. Selbst Kindermusik hat er komponiert. Beeinflusst wurde er in seinen Werken vom Stil einiger Bands, mit denen er im Laufe seines Lebens zusammenarbeitete.
Vor 20 Jahren gründete er die Agentur „magenta-music“, die Veranstaltungen organisiert und Künstler vermittelt. Mit vielen Bands zu sprechen und als Musiker zu improvisieren macht ihm Spaß, aber oft ist das Geschäft auch schwer. „Ständig muss man telefonieren und schneller sein als andere Veranstalter.“
Seit sechs Jahren wohnt der aus dem Ruhrgebiet stammende Böcker in Hamburg. Besonders gefällt ihm hier, dass „Blues großgeschrieben und Jazz gespielt wird“. Böcker moderiert auch die Sendung „JazzHouseRadio“. Dort stellt er Musiker, wie Roger Cicero, vor.
Etliche eigene CDs hat er schon produziert. Seine neueste hat er mit seiner Band „Stella & Ma Piroschka“ herausgebracht, die international unterwegs ist. Die Lieder veröffentlicht Ralf Böcker unter seinem Künstlernamen: Damian Maria Rabe.
Ein besonderes Erlebnis des musikalischen Tausendsassas? Mit verschiedenen Bands tourte er durch ganz Europa und machte Straßenmusik. „Das war eine gute Lehre“, sagt er.
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