Sternschanze: Gras weg, Kunstrasen her

Ein Haufen Rasenreste: Auf dem Polizei-Sportplatz im Schanzenpark wird die alte Grasschicht abgetragen, hier kommt ein Kunstrasen hin.

Polizei-Sportplatz im Schanzenpark: Bis Ende März muss alles fertig sein

Es riecht nach feuchter Erde und Sand, Schaufel um Schaufel häuft der Radlader die braune Masse auf einen meterhohen Haufen. Auf dem großen Rasenplatz an der Schröderstiftstraße im Schanzenpark – besser bekannt als Polizei-Sportplatz – wird gebaut. Der Naturrasen kommt weg, es entsteht ein neuer Kunstrasenbelag.
Die alte Grasnarbe haben Bagger und Radlader schon komplett abgerupft. An einigen Ecken liegen noch ein paar Bahnen Grün herum. Auf etwa 7.000 Quadratmetern Fläche muss das Erdreich abgetragen werden – zwölf Zentimeter tief. Da kommt was zusammen: Etwa 1.000 Kubikmeter Erdreich werden weggekarrt – das sind etwa 55 Laster voll. Bis Ende dieser Woche sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend wird eine Schotterschicht als Untergrund aufgetragen. Diese Arbeiten sollen laut Bezirksamt Altona bis zum 22. März erledigt sein, wenn das Wetter mitspielt. Anschließend werden die Kunstrasenbahnen ausgerollt und mit Granulat aufgefüllt. Auch da muss das Wetter mitspielen.
Geplant und finanziert wurde der Umbau recht zügig. Insgesamt 400.000 Euro kostet die neue Kunstrasenfläche. 250.000 Euro sind Stadtentwicklungsgelder, 100.000 Euro stellt der Bezirk Altona zur Verfügung, 50.000 Euro steuert das Sportamt bei. Der Haken: Die Stadtentwicklungsgelder verfallen, wenn der Umbau nicht bis Ende März fertig ist. Weiteres Problem: Ab Anfang April wird die Straße Sternschanze umgebaut und gesperrt. Dann kämen auch die Laster zum Sportplatz nicht mehr durch. „Wir gehen davon aus, dass hier alle Beteiligten bemüht sind, die Maßnahme so schnell wie möglich abzuschließen“, sagt Kerstin Godenschwege, Sprecherin des Bezirksamts Altona.
Hauptnutzer des neuen Platzes wird laut Bezirksbeschluss der SC Sternschanze. Der Club hat seit Jahren starken Zulauf und braucht weitere Trainings- und Spielflächen. Die bisherigen Nutzer des Sportplatzes – Teams des SV Polizei, Feuerwehr, die Rathauskicker sowie vereinzelt Schulen sollen auch weiter zum Zuge kommen.
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