Sternschanze: Fix und fertig saniert

Neueröffnung der Straße Sternschanze: Bezirksamtsleiterin Liane Melzer (vorn) mit Anwohnern und Amtskollegen. (Foto: cvs)

Schanzenpark, Straße, Bahnhof: Bezirksamt Altona zieht Bilanz – nicht alle sind zufrieden

Von Christopher von Savigny, Sternschanze – Geschafft: Nach rund vier Jahren Planung und Bauzeit hat der Bezirk Altona die Arbeiten an der Straße Sternschanze abgeschlossen. Die Stichstraße mit der Kehre vor dem U-Bahn-Eingang wurde asphaltiert, die Gehwege verbreitert, die Böschungen zum Bahndamm hin haben neues Grün bekommen. Damit sind auch die letzten Maßnahmen im Zuge des Sanierungsgebiets S2 Sternschanze zu Ende gegangen.
Zuvor war bereits der Geh- und Radweg im Grünzug Richtung Kreuzung Schäferkampsallee/Rentzelstraße erneuert worden. Zudem wurde der Straßenabschnitt saniert, an dem das Mövenpick-Hotel liegt. „Der Straße Sternschanze kommt eine besondere Bedeutung zu“, sagt Altonas Bezirksamtsleiterin Liane Melzer. „Sie ist eine zentrale Verkehrsachse für den Fuß- und Radverkehr in Richtung Innenstadt und Univiertel.“ Auch als Erschließungsstraße für den Schanzenpark sei die Sternschanze unverzichtbar. Die Gesamtkosten lagen laut Bezirk bei 2,3 Millionen Euro.
Weitere Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre betreffen den Park selbst: Wege wurden neu angelegt und mit Bänken und Abfalleimern ausgestattet, Spielplätze saniert. Der Sportplatz an der Schröderstiftstraße wurde umgebaut, um auf der Fläche ein Kleinspielfeld für den Vereinssport unterzubringen. Der SC Sternschanze bekam einen Kunstrasenplatz und ein neues Sportlerheim. Doch trotz der groß angelegten Parkverschönerung sind nicht alle zufrieden. „Der Bezirk hat unseren Haupteingang schon vor Jahren zusperren lassen, wir müssen durch die Gaststätte reingehen“, ärgert sich Karl-Heinz Domdey, Vorsitzender des VfL Hammonia, der den SC-Sportplatz mitnutzt. Die Folge: Der ehemalige Eingang sei zum Mülleimer und zur „Pinkelecke“ verkommen. „Es wird Zeit, dass sich etwas tut“, so Domdey.
Das VfL-Sportlerheim liegt am Schneckenturm, einem ehemaligen Kriegsbunker. „Der Turm ist akut einsturzgefährdet“, begründet Bezirksamtssprecher Nils Fischer die Schließung. Es gebe zwar seit Langem Überlegungen, das Gebäude kulturell zu nutzen. „Aber so lange die Politik keine Beschlüsse fasst, wird sich an der Situation auch nichts ändern.“
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