Stacheldraht-Falle am Kaiser-Friedrich-Ufer!

Am Rande eines Weges am Kaiser-Friedrich-Ufer hat jemand Stacheldraht um einen Haufen Äste gewickelt. Ein Anwohner und ein Hund verletzten sich daran.
Hamburg: Kaiser-Friedrich-Ufer |

Rätselraten um Gefahr im Gebüsch – Hund und Halter verletzten sich

Wollte da jemand einen Trampelpfad absperren? Oder hat ein Unbekannter bewusst eine gefährliche Falle gebaut? Rätselraten um Stacheldraht im Gebüsch am Kaiser-Friedrich-Ufer.
An einem Weihnachtsabend ging ein Anwohner des Kaiser-Friedrich-Ufers mit seinem Hund noch raus zum Spielen. Auf der Wiese zwischen Bogenstraße und Ecke Heymannstraße sollte sich der Hund noch austoben. Es war schon dunkel. Am Rande des Steinkreises, der oft als Grillstelle genutzt wird, landete ein Ball aus Versehen im Gebüsch, der Vierbeiner lief hinterher. „Plötzlich fing mein Hund laut an zu quieken“, erzählt der Anwohner, der anonym bleiben möchte. Als der Mann ins Gebüsch griff, schrie er ebenfalls vor Schmerz auf. Er hatte in Stacheldraht gefasst!
Bei Tageslicht war eine Art Falle im Gebüsch zu sehen. Äste waren übereinandergeschichtet und an zwei Stellen in mehreren Lagen mit Stacheldraht umwickelt worden. Mit dicken Stahlösen hatte jemand den Draht an dem Holz befestigt.
„Wer macht so etwas?“, fragt der Anwohner. An der Ecke sind viele Hundehalter unterwegs, Kinder streifen rund um den Steinkreis gern durchs Gebüsch. Kaifu-Besuchern war der Stacheldraht offenbar schon aufgefallen. „Andere Hundebesitzer und Eltern von Kleinkindern waren genau so fassungslos wie ich“, so der Anwohner.
Dem Bezirksamt hatte allerdings noch keiner Bescheid gesagt, dass da etwas Gefährliches im Gebüsch lauert. Als sich das Wochenblatt an die Behörde wandte, ging es ganz schnell: Vorigen Donnerstag (2. Januar) wurde der Stacheldraht entfernt. „Selbstverständlich ist so etwas nicht erlaubt. Hier werden Menschen und Tiere gefährdet“, warnt Elmar Schleif, Sprecher des Bezirksamts. Es bleiben Fragen: Wer ist dafür verantwortlich? Was sollte das?
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Fran Kee aus Eimsbüttel | 07.01.2014 | 23:35  
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