Sie ist die Neue für Stellingen

Gelbe Tulpen auf dem Schreibtisch – und eine Region mit vielen Problemen: Katharina Nagel ist neue Regionalbeauftragte. (Foto: rs)

Katharina Nagel ist die neue Regionalbeauftragte für Stellingen und Eidelstedt

Von Reinhard Schwarz, Stellingen – Auf ihrem Schreibtisch künden gelbe Nelken vom Frühling. Doch wenn Katharina Nagel aus ihrem Fenster im alten Stellinger Rathaus am Sportplatzring schaut, sieht sie gleich ein Dauerproblem der Region: die wachsende Verkehrsbelas-tung. Nagel ist die neue Regionalbeauftragte für Stellingen, Eidelstedt, Lokstedt, Schnelsen und Niendorf. Keine leichte Aufgabe, die unterschiedlichen Stadtteile unter einen Hut zu bringen. Die erfahrene Verwaltungsfrau – sie war zuletzt im Bezirk Nord und zwischendurch in der Finanzbehörde tätig – setzt daher aufs Gespräch. Das Stichwort lautet „Vernetzung“. Nagel: „Ich möchte gemeinsame Projekte für die Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der Politik anschieben.“ Konkrete Pläne könne sie noch nicht nennen, das werde sich aus der Arbeit ergeben.
Als neue Regionalbeauftragte tritt die Diplom-Bauingenieurin seit 1. März an die Stelle von Gudrun Schuck, bisher zuständig für Stellingen und Eidelstedt, und Hans-Peter Brucker, zuletzt betreute er die Region Lokstedt, Niendorf und Schnelsen. Während Brucker in den Ruhestand geht, wird sich Schuck verstärkt um die Leitung der Jugend- und Familienhilfe in Eidelstedt und Stellingen kümmern.
Zukünftig wird Nagel die beiden Regionalausschüsse Stellingen/Eidelstedt und Lokstedt fachkundig begleiten. Ihr Job dort: Zuhören und auf die Einhaltung der Geschäftsordnung achten. „Auf politische Beschlüsse habe ich keinen Einfluss“, sagt sie. Die Liebhaberin klassischer Musik (Mozart, Beethoven) will für Verständigung sorgen. „Als zertifizierte Mediatorin geht es mir darum, gemeinsam einen Konsens zu finden.“ Anders formuliert: Sie will eine Art Diplomat sein, der darauf achtet, dass die Streithähne ohne Gesichtsverlust eine Lösung finden, die allen gerecht wird.
Nagel bietet zukünftig auch Sprechstunden für die Bürger an. Termine stehen noch nicht fest, Infos unter www.hamburg.de/eimsbuettel im Internet.
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