Sein Ziel: Kolumbien

Der Eimsbüttler Yannik Holsten engagiert sich ab März 2017 in einem sozialen Projekt in Kolumbien. Für sein Vorhaben sucht der 18-Jährige noch Unterstützer. (Foto: Langenbach)

Abiturient Yannik Holsten macht ein Freiwilliges Soziales Jahr in Südamerika

Maren Langenbach, Eimsbüttel

Abitur in der Tasche – und nun? Auch Yannik Holsten stellt sich diese Frage. Reisen, eine Ausbildung anfangen oder lieber zum Studieren in eine andere Stadt ziehen? „Bislang weiß ich noch nicht, wie es bei mir weiter gehen soll. Aber bis dahin möchte ich etwas Sinnvolles tun“, sagt der 18-Jährige. Ab März 2017 wird der Eimsbütteler daher ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Sein Reiseziel: Kolumbien.
Ihn interessieren vor allem Politik und Menschen
Organisiert vom gemeinnützigen Verein „AFS Interkulturelle Begegnungen“, der Jugendaustausch und Freiwilligen-dienste organisiert, geht es für Yannik für elf Monate in das Land im Norden Südamerikas. In welchem Ort er eingesetzt und in welchem Projekt er arbeiten wird, weiß der Hamburger noch nicht. „Es warten noch zwei Vorbereitungsseminare auf mich, bei denen alles näher erläutert wird und wo ich auch die anderen FSJler, die nach Kolumbien gehen werden, kennen lerne. Darauf freue ich mich.“ In Kolumbien mit und für Kinder zu arbeiten – das könnte sich der Absolvent des Corvey-Gymnasiums sehr gut vorstellen. Sein größter Wunsch wäre es jedoch, sich politisch zu engagieren.
Yannik ist Mitglied der SPD – Erfahrungen, die er hofft, in Mittelamerika einbringen zu können. „Für mich wäre es sehr interessant, die verschiedenen Strukturen kennen zu lernen, die politische Arbeit in Kolumbien mit der in Deutschland zu vergleichen“, so der Eimsbütteler. „Mich interessiert, was für Bedürfnisse das Land und vor allem die Menschen haben. Hier möchte ich helfen.“
Finanziell unterstützt wird sein freiwilliges Engagement vom Entwicklungs- und vom Familienministerium in Berlin. Die Kosten für Flug, Verpflegung, Unterkunft in Gastfamilien, Taschengeld sowie für die Versicherung werden jedoch nur anteilig gedeckt. „Es bleiben noch Kosten von ungefähr 3.000 Euro, für die wir selber aufkommen oder für die wir Spender suchen müssen“, so Holsten, der bereits ein wenig Spanisch spricht.

Wer hilft?
Wer das Engagement von Yannik Holsten in Kolumbien unterstützen möchte, kann unter seiner E-Mail-Adresse yholsten@gmx.de Kontakt zu ihm aufnehmen und weitere Informationen bekommen.
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