Schule Vizelinstraße: Zweiter Neubau ist fertig!

Ein Tanz für das neue Gebäude: Schüler der Ganztagsschule Vizelinstraße führten bei der Einweihungsfeier verschiedene Tänze auf. (Foto: fh)

Seit 2010 wurde die baufällige Schule erneurt – 2013 kommt ein dritter Anbau hinzu

Frauke Heiderhoff, Lokstedt – Schüler tanzen und musizieren, Luftballons steigen in den Himmel auf: An der Schule Vizelinstraße gab es was zu feiern. Der zweite Neubau ist fertig und wurde eingeweiht. „Wir sind die schönste Schule im Umkreis von zehn Kilometern“, freute sich Schulleiterin Nina Löb. Alles sei „sehr luxuriös“. Die Ganztagsschule in Lokstedt verfügt nun über zwei schicke Neubauten aus Schiefer und Holz mit Glasfronten – eine Ausstattung, von der manche Schulen im Kerngebiet nur träumen können.
Ein Trakt beherbergt 16 Klassenräume, im zweiten Fachgebäude gibt es Räume für Naturwissenschaften, Musik und Kunst. Die Kosten: 5,2 Millionen Euro. Der Senat stellte das Geld zur Verfügung, weil die alten Gebäude marode waren. „Über acht Jahre befand sich die Schule in einem desolatem Zustand. Wir werden nun mehr Qualität im Unterricht gewährleisten können“, sagt Löb. Auch auf das Lernen wirkten sich die hellen und komfortablen Räume aus. Ein dritter Neubau mit Küche, Mensa und Aula wird zurzeit noch errichtet. Er soll bis September 2013 fertig sein. Darin sollen Räume für die Ganztagsbetreuung entstehen.
Schüler aus über 25 verschiedenen Nationen besuchen die sechsjährige Grundschule. Mehr als 32 Sprachen werden gesprochen. Die Schwerpunkte der noch zweizügigen Schule liegen auf Sprachen und Naturwissenschaften. Die Kinder können ab Klasse fünf zwischen Spanisch und Naturwissenschaften wählen. Ab Klasse sechs ist Französisch als dritte Fremdsprache möglich.
Viele attraktive Angebote gibt es an der Schule. Beim Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ („JeKI“) können Schüler Gitarre, Geige oder Trompete erlernen. Zudem gibt es Tanzprojekte und eine Plakatwerkstatt. Kinder mit Handicap werden seit fünf Jahren erfolgreich integriert (Inklusion). Aus Lehrern, Erziehern und Sonderpädagogen bestehende Teams kümmern sich um die Schüler. „Eltern und Kinder kommen gerne zu uns“, bilanziert Löb. Nur wenn man sich wohl fühle, könne man gut lernen.
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