Schule Kielortallee zieht im Sommer um

Hamburg: Schule Kielortallee |

Sanierung: Grundschule nutzt leerstehendes Gebäude an der Bundesstraße und bleibt dort bis 2017

Auszug, Sanierung, dann wieder zurück in ein nagelneues Gebäude: Die Schule Kielortallee wird ab Sommer ausgelagert. Die Schule An der Isebek muss hingegen weiter warten auf ein dringend benötigtes Zusatzgebäude. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wer zieht wo hin?
Die Schule Kielortallee zieht im Sommer in das leerstehende Gebäude der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule (ALS) in der Bundesstraße 94. Grund: Das Stammgebäude der Kielortallee wird saniert und teilweise neu gebaut. Anstatt vier Jahre auf einer Baustelle zu verbringen, entschied sich die Schule gemeinsam mit der Behörde für den Umzug.

Wie lange bleibt die Kielortallee da?
Laut Behörde soll die Sanierung bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Schätzungsweise Anfang 2017 soll die Grundschule dann in schicke neue Räume zurückkehren.

Haben die Pläne einen Haken?
Ein paar. Das ALS-Gebäude reicht für die 17 Klassen der Kielortallee gerade so aus, aber es wird eng. Die Vorschulklassen bleiben in Containern auf einem Zusatzschulhof an der Gustav-Falke-Straße. Alles in allem kann die Schule offenbar mit den provisorischen Lösungen leben. Die Alternative – eine vierjährige Baustelle bei laufendem Betrieb – hielt man nicht für glücklich.

Was ist mit den Plänen für die Schule An der Isebek?
Sie stocken, die Grundschule ist da ein bisschen angeschmiert: An sich war der Isebek-Schule das ALS-Gebäude schon lange versprochen worden. Es sollte ursprünglich Ende 2015 zur Verfügung stehen. So sahen es Pläne im Jahr 2012 vor. Nun verzögert sich das weiter. Denn nach dem Auszug der Schule Kielortallee wird das Gebäude an der Bundesstraße erst noch saniert. Es wird – nach jetzigem Stand – frühestens im Sommer 2018 fertig sein. Das Isebek-Stammgebäude an der Bismarckstraße ist bereits seit Jahren zu klein.
Die Schule wurde von den neuen Plänen für das ALS-Haus an der Bundesstraße offenbar überrascht, der Elternrat möchte sich zu dem Thema derzeit aber nicht äußern.

Die Pläne für die Schulen

Das ist geplant an der Kielortallee: Das alte Hauptgebäude wird saniert, ein Mehrzweckgebäude (Sporthalle, Aula) neu gebaut. Auf einen ursprünglich geplanten weiteren Neubau auf dem Schulhof wird verzichtet. Gesamtkosten: etwa 15 Millionen Euro.
Die Suche nach Zusatzräumen für die Isebek-Schule zieht sich schon Jahre hin. 2010 sollte die Schule das Oberstufengebäude von Helene-Lange- und Kaifu-Gymnasium an der Bogenstraße übernehmen. Das wurde gestoppt. Mitte 2012 hieß es, die auslaufende ALS, eine Förderschule, steht zur Verfügung. Doch das verzögert sich nun immer weiter. Die an sich dreizügige Schule (drei Klassen pro Jahrgang) ist mittlerweile vierzügig und braucht dringend Platz.
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