Schneckentempo bei Sielarbeiten am Kaier-Friedrich-Ufer

Hamburg: Eimsbüttel | Aus dem öffentlichen Ärgernis über Bauverschleppungen wird offenbar nichts gelernt. Nun kann man am Kaier-Friedrich-Ufer im Abschnitt zwischen Hohe Weide und Hoheluftchaussee mal wieder so einen Fall beobachten, wie öffentliche Unternehmen oftmals arbeiten. Seit 20. August weisen Halteverbotsschilder darauf hin, dass bis zum 9.September Sielarbeiten durchgeführt werden. Passiert ist bislang allerdings nichts. Die Parkplätze sind verwaist, nur hin und wieder wagt ein Anlieger, sein Fahrzeug dort abzustellen. Von Tag zu Tag werden es allerdings mehr, weil der Parkdruck groß ist und die Betroffenen jeden Tag aufs Neue beboachten müssen, dass keinerlei Arbeiten stattfinden.
Doch irgenwann geht es dann doch los und ich bin mir sicher, dass es den einen oder anderen Autofahrer erwischen wird, der sein Fahrzeug dort abgestellt hat und nun abgeschleppt wird. Die Haushaltskasse muss gefüllt werden und dafür ist anscheinend jedes Mittel recht. Es wäre doch ein Leichtes, den angeschlagenen Termin zu ändern, wenn zu übersehen ist, dass dieser nicht zu halten ist.
Dass Planungen sich ändern können, dafür hat jeder Verständnis, doch dass der Bürger uninformiert bleibt, wenn es Maßnahmen sind, die ihn in starkem Maße betreffen, bleibt da nur Unverständnis und der öffentliche Ärger wächst. Anscheinend ist dies der öffentlichen Verwaltung aber egal, sonst würde sie sich - in diesem Fall die Hamburger Stadtreinigung - anders verhalten. Doch die Einnahmen sprudeln auch so und das nichts zu knapp.
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