Schlump: Wo die Leihautos hin sollen

Leihwagen nah und bequem: So wie am Dammtor sollen auch am Schlump Mietautos bereitstehen.
Hamburg: U Schlump |

Hochbahn will Parkplätze nur in der Gustav-Falke-Straße einrichten

Die Hochbahn schlägt im Streit um Leihautos am Schlump drei Möglichkeiten für Stellplätze vor – alle in der Gustav-Falke-Straße. Das Wichtigste dazu im Überblick.

– Insgesamt geht es um mindestens acht Stellplätze für eine Switch-Station, die den schnellen und einfachen Umstieg von Bus und Bahn auf ein Leihauto ermöglichen soll (das Elbe Wochenblatt berichtete). Daher favorisiert die Hochbahn Flächen in der Gustav-Falke-Straße, die direkt an der Haltestelle vorbeiführt.

– Variante Eins: Die Mittelinsel in der Straße, auf der montags und donnerstags der Wochenmarkt ist. Vor allem gegen diese Lösung protestieren Marktleute und Anwohner, da sie befürchten, dass der Markt beeinträchtigt oder verdrängt wird.

– Variante Zwei: Eine Fläche hinter dem Wochenmarkt ein Stückchen die Straße runter.

– Variante Drei: Ein Seitenstreifen an der Straße zwischen Busbuchten und Spielplatz.

– Abgelehnt wurden Vorschläge der Anwohner: Ein Parkplatz des Hamburger Sportbunds an der U-Bahn-Station sei vermietet; ein Parkstreifen an der Schröderstiftstraße sei zu weit weg von der Haltestelle und zu schwierig für das Ein- und Ausparken.

– Marktleute und Anwohner, die sich inzwischen zu einer Initiative zusammengeschlossen haben, kritisieren die Vor-Entscheidung: Das Beteiligungsverfahren, das die Hochbahn als „intensiven Austausch“ preist, sei einseitig gewesen. „Es gab keinen Dialog auf Augenhöhe“, so Markt-Obmann Helmut Buhr und Anwohner Peter Meyer. Die Initiative will grundsätzlich keine Leihauto-Stellplätze in der Gustav-Falke-Straße, da das noch mehr Verkehr bedeute. Die Forderungen der Initiative haben mehr als 1.600 Bürger bei einer Unterschriftensammlung unterstützt.

Infoabend
Die Hochbahn stellt die Standortsuche für Leihauto-Parkplätze am Dienstag, 6. Juni, in der Aula der Berufsschule G2 William Lindley, Bundesstraße 58, vor. Beginn ist um 18 Uhr. Wo die Station schließlich gebaut wird, entscheidet die Bezirkspolitik. Dass sie kommt, steht offenbar schon fest.
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