Schlaflos in der Weidenallee

Im Hinterhof der Weidenallee 27 brummt weiterhin ein Kühlgerät, Nachbarn sind genervt von dem Lärm.

Fettstraße 4/Weidenallee 27: Lärmendes Kühlgerät nervt Nachbarn - Bezirksamt reagiert schleppend

Seit Monaten werden Anwohner in der Weidenallee von Lärm gestört – doch ein Catering-Unternehmen schert sich offenbar nicht darum (das Wochenblatt berichtete). Der Ärger in der Weidenallee 27: Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.


Was ist da los?

Bewohner der Weidenallee 27 und der Fettstraße 4 werden seit Monaten von dem Dauerbrummen eines Kühlgeräts gestört. Bereits im März meldeten sich Nachbarn beim Bezirksamt Eimsbüttel – in der Hoffnung, dass die Lärmquelle abgestellt wird. Verbessert hat sich bisher nichts.

Was unternahm das Amt?

Erst auf mehrfaches Drängen der Anwohner schickte das Amt einen Mitarbeiter vorbei, der feststellte, dass eine erhebliche Lärmbelästigung vorliegt. Das war Ende April. Es gab Gespräche mit dem Betreiber, der Cateringfirma Rock’n’Food. Eine einvernehmliche Lösung scheiterte.

Und dann?

Anwohner machten weiter Druck, schließlich erhielt das Unternehmen Auflagen. Das Kühlgerät darf ab sofort zwischen 22 Uhr abends und sechs Uhr morgens nicht mehr laufen, der Geräuschpegel muss dauerhaft gesenkt werden. Doch das Unternehmen pfiff offenbar auf die Auflagen: Das Kühlaggregat läuft weiterhin fast im Dauerbetrieb.

Überprüft keiner vom Amt den Verstoß?
Schleppend, erst nach einer Wochenblatt-Anfrage hieß es, dass diese Woche ein Mitarbeiter die Lage überprüfen soll. Dem Betreiber wurde aber eine Frist bis Ende November eingeräumt, um grundsätzlich etwas zu ändern am Lärmpegel.

Warum so lang?
„Die Behörde hat pflichtgemäß Ermessen auszuüben. Planung, Ausschreibung und Umsetzung von Maßnahmen benötigen Zeit, diese muss dem Anlagenbetreiber ausreichend gegeben werden“, schreibt das Bezirksamt.

Was sagt der Betreiber?

Nichts, auf Anfragen gab es keine Antwort.
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