Schanzenpark: Jetzt macht das Spielen wieder Spaß

Von Frauke Heiderhoff, Sternschanze - Endlich fertig. Fast zwei Monate lang hat Dennis Berger immer wieder über die abgesperrte Fläche des Spielplatzes im Schanzenpark geschaut. Nun ist die Sanierung abgeschlossen worden. „Die Mühe hat sich gelohnt“, findet Berger. Sohn Michel (1) kann von der orangefarbenen Kleinkindschaukel und den vielen kleinen Holzhäusern nicht genug bekommen. Jede Menge neue Geräte: Michel und andere junge Besucher spielen fröhich auf Holzpferden, unzähligen Schaukeln sowie in der Sandkiste. Viele Erwachsene schätzen besonders die zahlreichen schattigen Plätze zum Entspannen. Kritisch gesehen werden lediglich einige „schlecht austrocknende Pfützen“.
Grund für die Frischzellenkur: Etliche Spielgeräte waren in einem desolaten Zustand, schließlich war die letzte Erneuerung bereits zehn Jahre her. „Endlich sind die einzelnen Gegenstände hier nicht mehr defekt“, freut sich Tagesmutter Mia Schlicht. Wie andere Erzieherinnen war Schlicht mit ihren „Jungs und Mädels ständig auf der Hut“: „Die Verletzungsgefahr war immer gegenwärtig“. In Beschlag genommen haben Eltern und Erzieher auch bereits die vielen neuen Sitzplätze – zum Teil mit Tisch und Bedachung (Pavillon).
Insgesamt wurden 400.000 Euro für Ausbesserungen im Sternschanzenpark bereitgestellt; der Großteil des Geldes floss in die Spielplatz-Sanierung.
Außer dem Kleinkindbereich wurde auch das Gelände für die größeren Kinder erneuert. Ein zentral gelegener Spielturm ist Dreh- und Angelpunkt des Areals. Von hier aus können die Kids spielen, balancieren, klettern, wippen und rutschen. Besonders beliebt: die abgesicherte lange Kletterbrücke, von der die Kleinen nicht herunterfallen können. Tomke (6) hat wie Tim (5) schon „sein Lieblingsgerät“ entdeckt: den großen roten Turm mit Rutsche und Klettergerüst. „Der Turm sieht am Besten aus und das Rutschen macht richtig Spaß“.
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