Rote Flora will umbauen

Die Rote Flora soll schöner, offener und lebendiger werden.

Autonomes Veranstaltungszentrum plant Bauarbeiten für den Sommer

Tausende Konzerte, Partys und Polittreffs haben in ihren alten Mauern stattgefunden – nun soll es schöner, offener und lebendiger werden in der Roten Flora. Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist geplant?
Nutzer und Sympathisanten des autonomen Kulturtreffs wollen umbauen, um die einzelnen Räume in der Roten Flora besser nutzen zu können. „Die Bereiche des Hauses lassen sich kaum getrennt nutzen und öffnen, was insbesondere den öffentlichen Betrieb einschränkt und oft schwieriger und anstrengender macht als nötig“, heißt es in einem Internetaufruf zur Baukampagne. Unter anderem wird ein neuer zentraler Cafébereich gebaut, es soll einen zusätzlichen Eingang geben, damit zum Beispiel das Archiv der sozialen Bewegungen, Gruppenräume, Proberäume oder Werkstätten besser zugänglich sind.

Wird die Fassade erneuert?

Ja, voraussichtlich wird das Vordach zum Schulterblat erneuert und die Flora wird einen neuen Anstrich bekommen.

Ist das Gebäude an sich noch gut in Schuss?
Ja, auch wenn es von außen nicht unbedingt so aussieht. Die Grundsubstanz des Gebäudes ist laut Nutzern „ganz passabel“. Es wurde in den vergangenen 25 Jahren der Besetzung auch immer wieder etwas gemacht, nicht zuletzt nach dem Brand im Jahr 1995. Ein bisschen abgerockter Charme gehört zu einem linken Veranstaltungstreff erfahrungsgemäß immer dazu.

Wann soll es losgehen?

Für Juli/August werden laut Rote Flora-Aktivisten an die 50 Handwerker erwartet. Dafür sammelt das Kulturzentrum derzeit Geld, unter anderem über Solipartys und verschiedene Aktionen. Klar ist: Alles will die Flora-Szene aus eigenem Antrieb aufbringen.

❱❱ http://florabaut.noblogs.org/
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