Rabattschlacht der Drogeriemärkte

Alle buhlen um Kunden an der Osterstraße: Budnikowsky, dm und Rossmann bieten Rabatte. Der neue dm-Markt hat die Mitbewerber aufgeschreckt, nun zogen alle nach mit Nachlässen.
Hamburg: Osterstraße |

Budni, dm und Rossmann liefern sich einen harten Kampf um Kunden an der Osterstraße

Nanu, wo sind denn die billigen Kinderzahnbürsten hin? Bei Budnikowsky waren neulich auf einmal ganze Regalreihen leer. Der Drogeriemarkt hat die Günstigmarken von dm aus den Regalen geworfen und nun durch eigene ersetzt. Es ist eine Art Scheidungskrieg.
Budni – die regionale Hamburger Drogeriekette – und dm, der Branchenführer aus Süddeutschland, haben jahrelang gemeinsame Sache gemacht. Die Hamburger vertrieben dm-Marken wie Balea oder dontodent. Damit ist nun Schluss, da dm mehr und mehr im heimischen Terrain von Budni wildert. Gebietsabsprachen von einst sind offenbar passé, dm ist auf Expansionskurs und eröffnet in Hamburg eine Filiale nach der anderen.
Jüngster Schauplatz des Konkurrenzkampfs ist die Osterstraße in Eimsbüttel: Dort eröffnete dm vorige Woche seinen neuen Markt, nur wenige Meter neben der Budni-Filiale. Nun gibt es eine Rabattschlacht: Budni und dm bieten zehn Prozent Rabatt, auch Rossmann um die Ecke am Heußweg buhlt um Kunden mit Nachlässen.
Gewinner sind die Verbraucher: Sie können sich ausssuchen, von wem sie sich zehn Prozent schenken lassen.
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Katja H. Renfert aus Rotherbaum | 01.06.2014 | 11:22  
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