Protest bei Beiersdorf

Protest in Eimsbüttel: Aktive des BUND forderten den Verzicht auf angeblich schädliche Inhaltsstoffe bei Nivea- Produkten. Kosmetikhersteller Beiersdorf weist die Bedenken zurück. (Foto: pr)

BUND kritisiert „Risiko-Chemikalien“ in Nivea-Produkten – Kosmetikkonzern weist Bedenken zurück

Mehrere Kartons mit Unterstützerlisten, Transparente und Plakate: Aktive vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) pro-
testierten vor der Konzernzentrale von Beiersdorf an der Unnastraße in Eimsbüttel. Die Verbraucherschützer forderten den Nivea-Hersteller auf, angeblich hormonell wirksame Chemikalien aus einen Produkten zu verbannen. 80.000 Unterstützer haben laut BUND eine Online-
Petition gegen die „Risiko-
Chemikalien“ unterzeichnet.
Der Streit geht um sogenannte Parabene, die in Kosmetikprodukten als Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Laut BUND-Chemieexpertin Sarah Häuser werden solche Stoffe mit gesundheitlichen Störungen wie Brust- und Hodenkrebs, einer verminderten Spermienqualität und verfrühter Pubertät in Zusammenhang gebracht.
Konzern-Vertreter räumten ein, dass in etwa 30 Prozent der Beiersdorf-Produkte Parabene eingesetzt werden, weisen aber schädliche Auswirkungen zurück. Grundsätzlich verhinderten Parabene, dass sich in wasserhaltigen Kosmetikprodukten wie Sonnenmilch oder Gesichtscreme Keime und Schimmelpilze bilden.
Laut Unternehmen seien die eingesetzten Stoffe gut verträglich und hätten laut Studien keine schädlichen Auswirkungen. Zudem seien 70 Prozent der Nivea-Produkte ohne Parabene erhältlich.
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