Privatuni zieht an den Schlump

Vorlesung im Freien an der FOM Hochschule: Rektor Burghard Hermeier erklärt, mit welchen Produkten Unternehmen am Markt überleben. Aber keine Angst: Nächstes Jahr haben die Studierenden ein Dach über dem Kopf! Die FOM zieht an die Schäferkampsallee. Foto: Tina Demetriades

FOMHochschule für Ökonomie und Managementverlegt Hauptsitz in Bürogebäude an der Schäferkampsallee 16-18

Schäferkampsallee 16-18: Seit Monaten wird an dem ehemaligen Krankenkassengebäude am U-Bahnhof Schlump mächtig gebaut. Als „Schlump One“ soll es ein moderner Bürokomplex mit einer ungewöhnlichen Fassade werden. Einen ersten großen Mieter gibt es auch: Die private FOMHochschule für Ökonomie und Management zieht in den Bau ein. 2.000 Quadratmeter will die Uni belegen – das soll für einen Aufenthaltsbereich, Vorlesungs- und Seminarräume sowie einen Verwaltungsbereich reichen. Der Campus erstreckt sich über das Erdgeschoss und das sogenannte Gartengeschoss. Etwa 8.000 Quadratmeter Nutzfläche stehen in dem Gebäude insgesamt zur Verfügung – es ist also noch gut Luft.
Am bisherigen FOM-Sitz in der Rothenbaumchaussee ist es zu eng: Denn die Hochschule will 600 zusätzliche Studienplätze schaffen. „Unser Angebot von ausbildungs- und berufsbegleitenden Studiengängen kommt besonders in Hamburg sehr gut an“, sagte Rektor Burghard Hermeier während der Vorstellung der Pläne. Zusätzliche Studiengänge sollen eingerichtet werden, ein Forschungsinstitut wurde gegründet.
Heute sind in Hamburg etwa 1.200 Studierende für die Bachelor- und Master-Abschlüsse an der FOM eingeschrieben. Vor allem Berufstätige sind unter den Absolventen. Bundesweit studieren 17.000 Menschen an der Privatuni.
Der Umzug ist für nächstes Jahr geplant. Nach Investorenangaben soll der Komplex im Frühjahr fertig sein. Wirtschaft und Karriere haben dann bereits ein neues Domizil am Schlump. Aber der Sport zieht nach: Auch der Hamburger Sportbund will seinen Sitz an der gegenüberliegenden Straßenseite erneuern. Das in die Jahre gekommene „Haus des Sports“ wird für 5,6 Millionen Euro erneuert. Beginnen sollen die Arbeiten Ende des Jahres.
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