Plätze für „Bufdis“ frei

Diese jungen Leute lernen in der Küche. Foto: pr

Produktionsschule Eimsbüttel sucht freiwillige Helfer

Gaby Pöpleu, EIMSBÜTTEL

Sie helfen den Fachanleitern und Pädagogen bei ihrer Arbeit: Die Produktionsschule Eimsbüttel sucht ab sofort zwei Bundesfreiwilligendienstler – kurz: Bufdis – die Jugendliche beim Einstieg in die Arbeitswelt unterstützen.
Früher waren für soziale Hilfsdienste oft „Zivis“ – Zivildienstleistende – zuständig, heute machen das „Bufdis“: Mitarbeiter, die einen Bundesfreiwilligendienst ableisten. In der Produktionsschule Eimsbüttel begleiten und unterstützen sie junge Leute, helfen – vielleicht sogar mit eigenen Kontakten – bei der Suche nach einem Job, einer Ausbildung oder einem Praktikum. Nicht zuletzt unterstützen sie die Jugendlichen dabei, ihren Alltag zu bewältigen. Ziel: ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben.
Die gemeinnützige Qualifizierungsgesellschaft Alraune betreibt die Produktionsschule Eimsbüttel seit 2011. Sie ist gedacht für Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, einen Schulabschluss zu erlangen oder eine Ausbildungsplatz zu finden.
Was müssen die Bufdis können?
Anders als beim früheren Zivildienst können auch Frauen und ältere Menschen Bufdis werden. Wer Bufdi bei der Produktionsschule sein möchte, sollte aber älter als 26 Jahre sein. Für die Arbeit mit den Jugendlichen ist es von Vorteil, wenn jemand schon Erfahrungen aus einer sozialpädagischen oder erzieherischen Berufstätigkeit mitbringt. Das ist aber nicht Bedingung.
Es gibt ein Taschengeld von monatlich 224 Euro plus Verpflegungs- und Unterkunftszuschuss nach Bedarf ­– insgesamt bis zu 665 Euro.
Bewerbungen sollten ein Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse enthalten und an Nadine Kroll von der Betreibergesellschaft Alraune gGmbH, Produktionsschule Eimsbüttel, Eidelstedter Weg 62, 20255 Hamburg, oder per E-Mail an n.kroll@alraune-hamburg.de gerichtet werden.
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