Osterstraße: Unmut über Baustelle

Die Osterstraße ist seit acht Monaten Baustelle, bei vielen Geschäftsleuten ist die Stimmung im Keller.

Geschäftsleute klagen über Einbußen – Treffen am Mittwoch, 22. Juni

Verengte Gehwege, kaum Parkplätze, Lärm und Dreck: Die Groß-Baustelle an der Osterstraße ist ein Härtetest für Geschäftsleute. „Die Stimmung unter den Geschäftsinhabern ist sehr angespannt“, sagt Niels Böttcher, Vorsitzender des Quartiersvereins Osterstraße. Ein großes Problem: Es wird an mehreren Stellen gleichzeitig gebaut. „Dadurch ist nun fast die ganze Osterstraße eine Baustelle und nicht – wie versprochen – einzelne Abschnitte. Außerdem leiden die Geschäfte darunter, dass durch die Beschilderung suggeriert wird, dass die Osterstraße nicht erreichbar ist.“
In den vergangenen Wochen haben die Beschwerden und Anfragen von Geschäftsleuten zugenommen. Daher lädt der Verein kurzfristig zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Mittwoch, 22. Juni, sollen Kaufleute, aber auch andere Betroffene, ihre Fragen direkt Verantwortlichen aus dem Bezirksamt und Vertretern der Baufirmen stellen können (siehe Kasten).
Das Antlitz der neuen Osterstraße – unter anderem die umstrittenen Stolperbügel – sieht Böttcher bisher recht gelassen. „Man muss mal abwarten, wie es aussieht, wenn es fertig und in Betrieb ist. Die ,Stolperbügel’ waren zwar keine gute Idee, ich bin mir aber nicht sicher, ob sie zu einer Gefahr geworden wären.“
Denn nach der Halbierung der Parkplätze in der Osterstraße sei nicht damit zu rechnen, dass es freie Stellflächen gibt. Insofern hätten die Bügel nie so frei gestanden wie derzeit. Aber: Das Bezirksamt hat bereits zugestimmt, die Teile wieder abzubauen (das Elbe Wochenblatt berichtete).

Termin
Mittwoch 22. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr im Weinhandel Vineyard, Osterstraße 92.
Anmeldung: Tel. 490 12 34
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