Orkan Xaver: Eine Nachlese für Eimsbüttel

Knapp zwei Tage lang gab es fast kein anderes Thema im Norden: Orkan „Xaver“ hatte die Stadt fest im Griff. Mit heftigen Böen pusteten die Ausläufer des Orkans über Eimsbüttel hinweg. Die Schäden hielten sich insgesamt in Grenzen. Am Donnerstagmittag krachte am Langenfelder Damm in Stellingen ein Baum auf ein Auto. Der Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden, blieb aber unverletzt. Am Abend sicherten Einsatzkräfte eine Fotovoltaikanlage in der Vizelinstraße in Lokstedt. Die Solarzellen drohten vom Dach zu kippen. Auf die A 7 in Stellingen krachte ein Baum. Der Eimsbütteler Weihnachtsmarkt an der Osterstraße blieb am Donnerstag vorsorglich geschlossen.
Freude bei Schülern, Hektik bei Eltern: Bereits am Donnerstagmorgen wurden Schüler der Klassen Fünf bis Zehn nach Hause geschickt. Auch am Freitag war unterrichtsfrei an Grundschulen, Gymnasien und Stadtteilschulen.
Insgesamt rückte die Hamburger Feuerwehr bis Freitagmittag zu etwa 600 Einsätzen aus, die auf „Xavers“ Konto gingen. Da der Sturm „Christian“ vor sechs Wochen bereits etliche Bäume in den Vierteln umgepustet hatte, konnte „Xaver“ nun nicht mehr so viel anrichten, waren sich Experten einig.
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