Neue Antennen am Telemichel - hier müssen Techniker rauf!

Da müssen Techniker hoch: Auf den oberen Plattformen des Funkturms werden neue Sendeanlagen montiert. (Foto: Trine Zimmermann)

Funkturm wird für neues digitales Fernsehen umgerüstet

Das wird ein Einsatz in luftiger Höhe – aber mit einem Panoramablick über Hamburg, falls es nicht neblig ist. Ab dieser Woche steigen Techniker dem Telemichel auf die Plattform. In etwa 220 bis 250 Metern Höhe werden neue Sendeantennen montiert. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was wird da gemacht?
Die Sendeanlagen auf dem Heinrich-Hertz-Turm an der Karolinenstraße werden für eine neue Technik umgerüstet - das sogenannte DVB-T2 HD. Es wird der Nachfolger des bisherigen frei empfangbaren digitalen Fernsehens und Hörfunks DVB-T. Ab Frühsommer 2017 sollen über diese Technik etwa 40 Programme in Hamburg und Umgebung zu sehen und zu hören sein - viele davon in der hochauflösenden HD-Qualität. Voraussetzung ist ein Empfangsgerät, das man extra kaufen muss - wie beim bisherigen DVB-T auch.

Von wann bis wann wird am
Telemichel rumgeschraubt?

Los geht es diese Woche, bis zum 16. März sollen die Umbauten fertig sein. In diesem Zeitraum kann die Sendeleistung schwanken, das heißt: zwischenzeitlich wird der Empfang eventuell gestört. Zweimal, zu Beginn und Ende der Arbeiten, ist eine Komplettabschaltung für etwa zwei Stunden vorgesehen.

Was bringt die neue Technik?
Laut der Firma Media Broadcast mehr Programme in besserer Qualität. Zudem soll das klassische Fernsehen mit Internet-Kanälen, Apps und Online-Mediatheken verknüpft werden. Die öffentlich-rechtlichen Sender werden weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen, für HD-Angebote der Privatsender müssen die Empfänger meist zahlen.

❱❱ www.umbau-telemichel.de
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1 Kommentar
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Peter Gutzeit aus Eimsbüttel | 23.02.2016 | 09:54  
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