Neubau sieht aus wie Altbau

Mal was anderes: In der Wiesenstraße ist ein Neubau entstanden, der so schick wie ein Altbau aus der Gründerzeit aussieht. (Foto: pr)

An der Wiesenstraße zeigt ein Investor, wie man auch heute schön bauen kann

Hohe Decken, Holzfußböden, schöne Fassade mit Schnörkeln – das gibt es nur bei Altbauten. Falsch. An der Wiesenstraße 7 entstand ein neues Haus im Gründerzeitstil, das sich vom modernen Architektur-Einheitsbrei wohltuend abhebt. Das Elbe Wochenblatt beantwortet die wichtigsten Fragen.


Was ist das für ein Haus?

Ein schicker, nobler Neubau mit allen schönen Facetten eines Altbaus: Großzügige Grundrisse, Balkon, Terrasse, hohe Decken, Holzfußböden, Öko-Standard. Das Besondere: Das Gebäude ist so gut gedämmt, dass kaum noch Energie zum Heizen gebraucht wird – es ist ein sogenanntes Passivhaus.

Kostet das nicht viel mehr als ein gewöhnlicher Neubau?
Nicht unbedingt. Laut Architekten ist ein Neubau mit Passivhausstandard und einer Fassade wie an der Wiesenstraße etwa 15 Prozent teurer als ein gewöhnliches vergleichbares Gebäude. Etwa 2.400 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche kostete der Bau an der Wiesenstraße.

Wie hoch ist die Miete?

Die Wohnungen sind gehobener Standard und kosten 18,60 Euro pro Quadratmeter.

Wie viele Wohnungen sind entstanden?

Es gibt in dem Neubau acht Wohnungen (79 bis 130 Quadratmeter) und zwei Gewerbeeinheiten. Alle Wohnungen sind übrigens bereits vermietet.

Wer hat dort gebaut?

Georg Winter ist in Eimsbüttel als Gründer des Hauses der Zukunft an der Osterstraße bekannt – ebenfalls ein ökologischer Vorzeigebau, in dem bis voriges Jahr auch der Naturschutzbund (Nabu) residierte. Winter möchte zeigen, dass man modern, energiesparend und dennoch schön bauen kann.
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