Naturschützer verlassen Eimsbüttel

Zieht bald weg aus Eimsbüttel: Nur noch bis Ende Juni ist das Nabu-Infozentrum in der Osterstraße 58 geöffnet. (Foto: NABU Hamburg)

Naturschutzbund (Nabu) gibt Räume in der Osterstraße komplett auf

Das Haus der Zukunft in der Osterstraße 58 war über Jahre die Stammadresse für den Naturschutzbund Hamburg. Das ist bald Geschichte: Die gemeinnützige Organisation verlässt Eimsbüttel im Juni endgültig. Bereits seit Anfang des Jahres sind Verwaltung und Hauptsitz in einem Neubau an der Klaus-Groth-Straße in Borgfelde (nahe Berliner Tor) untergebracht. In Eimsbüttel gibt es derzeit noch ein Infozentrum mit einer kleinen Ausstellung rund um Natur, Tiere und die Aktivitäten des Nabu. Diese Ausstellung wird Ende Juni ebenfalls geschlossen.
Warum der Umzug? „In Borgfelde hat der Nabu viel bessere Möglichkeiten, sich – wenn erforderlich – zu vergrößern. Außerdem verfügen wir hier über einen großen Seminarsaal, den wir für Veranstaltungen und für Versammlungen von unseren ehrenamtlichen Gruppen nutzen“, sagt Sprecher Bernd Quellmalz.
Eigentümer der neuen Immobilie ist die Nabu-Umweltstiftung, die die Räumlichkeiten an den Landesverband Hamburg vermietet. „Der Nabu hat sich damit unabhängig von den ständig steigenden Mietpreisen gemacht und kann seine Mittel nun noch besser für seine eigentliche Aufgabe – den Naturschutz – einsetzen“, so Quellmalz.
Die ehrenamtlichen Nabu-Regionalgruppen arbeiten wie bisher weiter. Die Eimsbütteler Naturschützer treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Lenzsiedlung, Julius-Vosseler-Straße 193. Kontakt: Dieter Sibeneicher, 41 91 80 16.
Das Infozentrum in der Osterstraße 58 ist montags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet – bis Ende Juni.
Info: www.nabu-hamburg.de
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