Music Club Live: Es geht weiter!

Heimspiel für Grobschliff: Der Music Club Live bleibt als Auftrittsort für viele Bands bestehen. (Foto: Ben Freier)

Mit neuen Betreibern gibt es weiterhin Konzerte an der Fruchtallee – es soll „alles beim Alten“ bleiben

Einige Stammbesucher befürchteten schon, dass ihr zweites Wohnzimmer geschlossen bleibt. Nein: Es geht weiter im Music Club Live. Der kleine Konzertschuppen hat seit kurzem neue Betreiber und kann wieder Konzerte veranstalten.
Rückblende: Im November kam es ganz dicke für die vorherigen Betreiber. Wegen eines Todesfalls erlosch die Ausschanklizenz für den Club an der Fruchtallee. Anke Schneider war die Inhaberin, sie starb im Oktober. Das Problem: Ohne Alkoholausschank und die Einnahmen daraus ist ein Club dieser Größenordnung nicht zu halten. Schneiders Söhne sahen kurzfristig keine andere Lösung, als den Laden vorübergehend zu schließen. Und sie machten sich auf die Suche nach einem neuen Partner mit Erfahrung in der Gastronomie und einer bestehenden Lizenz.
Hat nach einigen Wochen geklappt. Neu im Live-Boot sind nun die Gastronomen Andreas Drogand und Nicole Drifte. Sie betreiben bisher unter anderem die Bodega-Bar an der Weidenallee und das Froggy’s an der Eimsbütteler Chaussee.
Auf einen Teil der Stamm-Crew des Live bauen die „Neuen“ weiterhin: Birgit Liebe-hentschel kümmert sich zum Beispiel weiter darum, die Bands zu buchen. Die Schneider-Brüder haben sich mittlerweile zurückgezogen.
Im Programm sollen Konzerte meist lokaler Bands aus den Richtungen Rock, Blues, Country oder Folk fester Bestandteil bleiben. „Es bleibt alles beim Alten“, sagt Nicole Drifte. Im Januar läuft alles noch auf Sparflamme. Es gibt etwa zwei Konzertabende pro Woche. Ab Februar ist geplant, an fünf Tagen in der Woche Bands auftreten zu lassen.
Nächste Gelegenheit: Am Freitag, 15. Januar, spielen Soulship in der Fruchtallee 36. Soul und Funk aus Hamburg – ab 21 Uhr.

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