Müllentsorgung – verkehrte Welt

Immer mehr Bürger folgen dem Aufruf und trennen den Müll. Ressourcenschonung so weit wie möglich und mehr Umweltschutz sind dazu die Maxime. Doch was nützt es, wenn der Müll in der Wohnung getrennt wird, aber anschließend die aussortierten wiederverwertbaren Teile neben der Werttonne achtlos hingeworfen werden. Viele Verpackungen, vor allem die Plastikbecher, haben noch Anhaftungen der Lebensmittel, die sich darin befanden, und das lockt Ungeziefer, vor allem bekanntermaßen Ratten an. Wenn dann wie Im vorliegenden Fall am Kaiser-Friedrich-Ufer/Ecke Hohe Weide auch noch ein Kinderspielplatz an die „Mülldeponie“ angrenzt, ist dies der Super Gau. Wie wenig Verantwortung ist hier doch im Spiel. Es wird sich einfach darauf verlassen, dass die Fahrer, die die Werttonnen leeren, die Beutel bei der nächsten Fahrt mitnehmen. Das ist zwar meistens der Fall, aber bis dahin liegt der Müll herum und erzeugt zusehends Probleme für das Umfeld. Wie wenig Zeit und Mühe würde es gekostet haben, die Beutel selbst in die Werttonne zu entleeren. Aber dafür reicht es eben nicht. Schade! So bleibt das Umweltengagement im Ansatz stecken.
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