„Motte“ ist wieder da

„Motte“ ist wieder zu Hause. Ihre Besitzerin hatte Zettel im Viertel verteilt und über Facebook nach ihrer Katze gesucht. Ein Artikel im Wochenblatt brachte schließlich den Stein ins Rollen.

Vermisste Katze nach zwei Wochen gefunden – dank Facebook, dem Wochenblatt und vieler engagierter Eimsbütteler

Die verzweifelte Suche nach einer kleinen Katze wurde jetzt von einem Happy End gekrönt. Zwei Wochen lang irrte „Motte“, eine süße, neun Jahre alte Hauskatze, kreuz und quer durch Eimsbüttel, verzweifelt gesucht von ihrem Frauchen Katharina Birch. Jetzt haben die beiden sich wieder – und die nette Finderin ist ganz traurig, dass sie ihren ungebeten Gast schon wieder los ist.
Das war passiert: Katharina Birch war vor zwei Wochen von Heimfeld nach Eimsbüttel in die Lutterothstraße gezogen. „Am Tag des Umzugs ist es dann passiert, Motte ist ausgebüxt“, erzählt sie. Und da das Tier sein neues Zuhause noch gar nicht kannte, konnte es nicht zurückfinden. Katharina Birch setzte alle Hebel in Bewegung, um ihr geliebtes Kätzchen zu finden, hängte Zettel in der Nachbarschaft auf, postete eine Suchmeldung auf der Eimsbüttel-Seite bei Facebook. Die Eimsbütteler, bekanntlich echte Katzenfreunde, nahmen regen Anteil an der Suche, wie die zahlreichen Facebook-Einträge belegen. Doch niemand hatte „Motte“ gesehen.
Zehn Tage nach ihrem Verschwinden tauchte die Katze plötzlich in der Kottwitzstraße auf, rund zwei Kilometer von der Lutterothstraße entfernt. Dort hatte sich „Motte“ eine Erdgeschosswohnung mit lauschigem Vorgärtchen als Asyl ausgesucht – inklusive netter Bewohnerin, die das Tier liebevoll fütterte. Eine Nachbarin fotografierte die zugelaufene Katze und sorgte dafür, dass ein Artikel online im elbe Wochenblatt erscheint. Kurz nach Veröffentlichung kam Bewegung in die Sache: Mehrere Eimsbütteler meldeten sich, kurz darauf rief auch Katzenbesitzerin Katharina Birch an. „Ich habe das Foto gesehen und wusste, das ist meine Motte“, sagt sie überglücklich.
Bei der Übergabe in der Kottwitzstraße hatten schließlich alle Tränen in den Augen. „Mir ist die Katze so ans Herz gewachsen, dass ich nun ganz traurig bin, dass sie wieder geht“, gestand die Kurzzeit-Katzenbesitzerin. Nur eine in der Runde ließ sich von der ganzen Ergriffenheit nicht anstecken: „Motte“ schlenderte völlig gelassen von einem zum anderen. Wo sie die zwei Wochen gesteckt hat, wird ihr Geheimnis bleiben.
http://www.facebook.com/eimsbush
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Katharina Birch aus Eimsbüttel | 26.08.2012 | 13:51  
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