Moskitonetze für Kamerun

Chibiy Tchatchouang (l.) sammelt Geld für Moskitonetze für seine Heimat Kamerun. (Foto: al)

Ein Netz kostet gut fünf Euro und rettet Leben – Chibiy Tchatchouang sammelt

Alissa Lange, Eimsbüttel – Ich betrachte mich als Zement einer Brücke zwischen dem Ausland und meinem Heimatland Kamerun, die es aufzubauen gilt“, sagt Chibiy Tchatchouang. Seit 2008 laufen seine Pläne, einen eigenen Hilfsverein für sein Heimatland aufzubauen. „Da ich hier in Deutschland etwas erreicht habe, möchte ich in Afrika den Leuten, die zurück geblieben sind, das Leben besser gestalten, weil ich weiß, wie sie dort leben.“
Der 31-Jährige studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg (HAW) Nachrichtentechnik und arbeitet für die in Hamburg ansässige Firma SGS Germany GmbH als Ingenieur. Die Abschlusszeit seines Studiums lebte er im Franziskus-Kolleg an der Sedanstraße und gründete von hier aus im Winter 2011 den Hilfsverein Bethesda Afrika e.V.
Sein erstes Projekt soll da ansetzen, wo es am nötigsten ist. „Malaria ist der erste Killer weltweit, Schwangere und Kinder unter fünf Jahren sind die Hauptrisikogruppe.“ Für sie möchte der Kameruner im Juli Moskitonetze vor Ort kaufen und über christliche Gemeinden verteilen. Zielort ist seine Heimatstadt Bafoussam. Zusätzlich plant er während des rund zweiwöchigen Aufenthaltes mehrere Aufklärungsaktionen, damit die Menschen vor Ort wissen, wie ein Moskitonetz schützt und wie lebenswichtig der Gebrauch ist. „Nur der richtige Einsatz von Moskitonetzen führt zum effektiven Schutz gegen Moskitostiche. Außerdem ist es wichtig, zu wissen, wann die weiblichen Moskitos aktiv sind, die den tödlichen Stich absondern können.“
Ein Moskitonetz in hochwertiger Qualität kostet vor Ort rund 5,35 Euro und schützt zwei Kinder. Wer das Pilotprojekt noch unterstützen möchte, wende sich an Chibiy Tchatchouang, 0176-24 91 06 74. Weitere Informationen unter http://www.bethesdaafrika.de
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