Monat des Gedenkens in Eimsbüttel: Vorträge, Aktionen, Rundgänge

Stolpersteine erinnern an vielen Stellen an Opfer des Nationalsozialismus: Mit zahlreichen Veranstaltungen wird in Eimsbüttel über Vertreibung und Ermordung aufgeklärt.

Mit einer Veranstaltungsreihe wird an Opfer des Nationalsozialismus erinnert

Verfolgt, vertrieben, ermordet: Im nationalsozialistischen Deutschland wurden Juden, Kommunisten und Andersdenkende aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt. In Eimsbüttel gibt es nun zum zweiten Mal eine Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – die Übersicht für die kommende Woche.

– Donnerstag, 23. April, 17 Uhr: Jüdische Geschichte Hamburgs im World Wide Web, Vortrag, Israelitische Töchterschule, Karolinenstraße 35. Eintritt: sieben Euro.
– Freitag, 24. April, 17 Uhr: Stolpersteineputzen im Grindelviertel, Joseph-Carlebach-Platz.
– Sonnabend, 25. April, 20.15 Uhr: „Schuhbert & Schtrumpfbert“, Liederabend in den Kammerspielen, Hartung-straße 9-11, Eintritt: 15/10 Euro.
– Sonntag, 26. April, 11 Uhr: Kinofilm über den Hitler-Attentäter Elser, Abaton-Kino, Allende-Platz 3. Eintritt: Acht Euro.
– Sonntag, 26. April, 14 Uhr: Rundgang zu Stolpersteinen für die Familie von Hermann Völker. Treffpunkt: Talmud-Tora-Schule, Grindelhof 30, nach dem Rundgang: Dokumentarfilm. Eintritt: frei.
– Sonntag, 26. April, 16 Uhr: Führung durch die Synagoge Hohe Weide 34, Eintritt: sieben Euro.
– Sonntag,26. April, 18 Uhr: Heimliche Helfer für Verfolgte, Vortrag in der Apostelkirche, Bei der Apostelkirche 1, Eintritt: frei.
– Montag, 27. April, 19.30 Uhr: Verfolgung der Sinti und Roma, Diskussion in der Grünen-Geschäftsstelle, Methfesselstraße 38, Eintritt: frei.
– Dienstag, 28. April, 19 Uhr: Geraubte Immobilien, Vortrag im Bürgerhaus Eidelstedt, Alte Elbgaustraße 12, Eintritt: frei.
– Dienstag, 28. April, 19.30 Uhr: Das KZ Neuengamme in der lokalen Erinnerung, Vortrag in der Galerie Morgenland, Sillemstraße 79. Eintritt: drei Euro.
– Dienstag, 28. April, 19.30 Uhr: Theateraufführung über die NS-Vergangtenheit der Ida-Ehre-Schule, Bogenstraße 36. Eintritt: frei.
– Mittwoch, 29. April, 17 Uhr: Vergangenheit und Gegenwart von jüdischen Mitbürgern sowie Sinti und Roma, Insel e.V., Eppendorfer Weg 187. Eintritt: frei.

❱❱ www.gedenken-eimsbuettel.de

Flyer und Broschüren liegen unter anderem im Buchladen in der Osterstraße 171, im Lesesaal, Lappenbergsallee 36, in der Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee 28, sowie in der Bunchandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55, aus.
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