Mit Stoffbeuteln auf Erfolgskurs

Lea Wagner (15, l.) und Lilian Grotelüschen (16) vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer präsentieren ihre Geschäftsidee. Mittlerweile hat die elfköpfige Firma 70 bedruckte Stoffbeutel verkauft. (Foto: ap)

Schüler des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer gründeten Firma

Aimée Polzin, Eimsbüttel – Mit bedruckten Beuteln auf Erfolgskurs:Elf Zehntklässler des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer (KaiFU) betreiben eine Schülerfirma und konnten mit ihrer Geschäftsidee bei dem Wettbewerb „Junior“ punkten. Vor einem Dreivierteljahr gründeten die Nachwuchsunternehmer ihre Firma im Rahmen des Wahlpflichtkurs Wirtschaft. Die Aufgabe: Ein Produkt entwickeln, das zu jedem passt, für jedes Alter geeignet ist und das jeder gebrauchen kann. Schnell entstand die Idee, Stoffbeutel zu bedrucken. In Anlehnung an das englische Wort „beautiful“ (zu deutsch: wunderschön) und das Material – Jutefasern – entstand der Markenname „JUTEful“.
Acht Motive wurden auf die Beutel gedruckt. Lehrer, Eltern und Schüler investierten in Anteilsscheine zu je zehn Euro – so kam das Geld zum Aufbau der Firma schnell zusammen.
100 Beutel hatten die Unternehmer am Anfang bestellt. Preis:sieben Euro. Mittlerweile konnten sie schon 70 Stück verkaufen. Die Aufdrucke mit der Skyline von Hamburg und dem Hamburger Gruß „Hummel, Hummel-Mors, Mors“ waren der Renner. Über das soziale Netzwerk facebook, eine eigene Internetseite, Plakate und Flyer erreichte das Projekt immer mehr Menschen.
Die Kosten sind mittlerweile gedeckt. Nun darf sich jeder Besitzer eines Anteilscheines aussuchen, ob das Geld gespendet oder zurückgezahlt werden soll.
Für die Schüler hat sich das Projekt auf jeden Fall gelohnt: „Durch den Wettbewerb erhält man einen guten Einblick in das Berufsfeld“, meinen Lea Wagner (15) und Lilian Grotelüschen (16) und freuen sich über ihren Erfolg. Von 27 teilnehmenden Projekten in Hamburg erreichten sie mit ihrer Gruppe Platz zehn und durften ihre Firma in der Handelskammer vorstellen.
Den ersten Platz belegte das Christianeum mit der Idee, aus recycelten Fünf-Liter-Bierfässern Lautsprecherboxen für MP3-Player herzustellen.
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