Mind the Gap: Ist das noch Punkrock?

Punkrock-Pose und Bier muss sein: Christian Maas (l.) und Christian Böttjer feierten in Eimsbüttel ihre 17. Fanzine-Ausgabe. (Foto: pr)

Musikfans bringen neues Magazin heraus

Punk ist tot? Nö. Und Hefte über die laute Musik auch noch lange nicht. Eine Handvoll Enthusiasten aus Eimsbüttel und Umgebung hat im Sommer das 17. Heft des „Mind the Gap“-Fanzine herausgebracht. Hat zwar gut ein Jahr gedauert – „aber wir machen das ja alle in unserer Freizeit“, sagen Christian Böttjer und Christian Maas. Die beiden haben das Heft 1998 gegründet. Seitdem erscheint es kontinuierlich, wenn auch mal mit größeren Pausen.
In der aktuellen Ausgabe finden sich auf 72 Schwarz-Weiß-Seiten Geschichten über Bands, Festival-Berichte, jede Menge Plattenkritiken und die eine oder andere ungewöhnliche Geschichte. Zum Beispiel berichtet ein Autor von seinem Ausflug zu einer SM-Performance auf St. Pauli. Der Rest des Hefts ist eher gewöhnlich, sprich: es geht um Musik, Musik und nochmal Musik.
Die Macher schreiben dabei nichts schön: Wenn eine Platte oder ein Konzert vollkommen daneben waren, steht das auch so im Heft. Meist wird aber über Sachen berichtet, die die Autoren gut und wichtig finden. Die Titelseite des aktuellen Mind the Gap schmückt zum Beispiel die junge Hamburger Band Plastic Propaganda. Zudem sind Geschichten über Steakknife, Jonny Two Bags/Social Distortion, zum Ramones-Museum in Berlin, ein Interview mit Fliehende Stürme oder der Punkrock-Legende The Damned zu lesen.

Wo gibt es das?

Das Heft kostet 2,50 Euro und ist in lokalen Plattenläden erhältlich. Zum Beispiel bei Fischkopp Records / Colturschock im Karoviertel oder bei Michelle Records in der City. Direktbestellungen: Mind the Gap-Fanzine, c/o Christian Maas, Schopstraße 7, 20255 Hamburg. Bitte 3,50 Euro in Briefmarken beilegen, kein Münzgeld!
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