Methfesselfest: Viel Sonne und Radau!

Klei mi an Mors? Die deutschsprachige Rockgruppe „Radau“ begeisterte mit frechen Texten. (Foto: rs)

Auf dem Else-Rauch-Platz wurde drei Tage lang gefeiert

Reinhard Schwarz, Eimsbüttel – Sonnenschein satt – und viel „Radau“: So heißt die Band, die am vorigen Sonntag beim Methfesselfest vor allem die Kleineren begeisterte. "Es war brechend voll an allen drei Tagen", erklärt Iris-Anke Brammer vom Vorbereitungskreis. "Wir schätzen, dass mehrere Tausend Besucher gekommen sind."
Zum mittlerweile 18. Mal lud eine Gruppe Aktiver zum linken, nicht-kommerziellen Stadtteilfest am vorigen Freitag, Sonnabend und Sonntag auf dem Else-Rauch-Platz nahe der U-Bahnstation Lutherothstraße.
Und Petrus meinte es fast schon zu gut mit den Veranstaltern, denn am Freitag schwitzten die Aufbauhelfer bei mehr als 30 Grad. „Wir haben noch nie soviel Selterwasser verbraucht wie an diesem Wochenende“, resümierte Brammer.
Beim Fest präsentierten sich viele politische Gruppen – von den Jungsozialisten bis zur Eimsbütteler Linken. Thematisch stand der Militärputsch in Chile vor 40 Jahren im Mittelpunkt von Debatten und das Motto „Umfairteilen“.
Jungen Besuchern gefielen vor allem Wasserrutsche, Dosenschießen mit dem Feuerwehrschlauch oder „Rositas Puppenbühne“. Eindeutiger Favorit bei Mädchen und Jungen war die Rockband „Radau!“. Der achtjährigen Amanda aus Altona gefiel vor allem „das ‚Piratenstück’“ der Gruppe. Auch die fünfjährige Mathilda aus Eimsbüttel hatte eine klare Meinung: „,Alle Engel fliegen hoch’ hat mir am besten gefallen.“ Ihr Vater Frank Reichardt (46) schätzt am Methfesselfest, „dass es hier viel entspannter zugeht als bei anderen Straßenfesten. Wir sind jedes Jahr hier“.
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