Mehr Geld für die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Hamburg: Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel |

Bezirkspolitik erhöht Förderung ab 2017

Sören Reilo, Eimsbüttel

Seit Jahren waren Eimsbüttels Stadtteilkultureinrichtungen in der Zwickmühle: Die jährliche Fördersumme von der Stadt ist seit 2009 gleichgeblieben – obwohl die Kosten für Personal und Miete oder Betriebsausgaben meist stiegen. Nun gibt es mehr Geld für einige Einrichtungen.
Im Quartier rund um die Osterstraße ist die Geschichtswerkstatt / Galerie Morgenland in der Sillemstraße ein wichtiger Anlaufpunkt für Eimsbütteler, die sich für Vergangenheit und Gegenwart ihrer Nachbarschaft interessieren. Die Geschichtswerkstatt bietet Stadtteilrundgänge an, organisiert Vortragsreihen und gibt in unregelmäßigen Abständen lokalhistorische Bücher heraus.
Bisher bekam der Verein jährlich 57.000 Euro, 2017 soll die Fördersumme auf 62.990 Euro, 2018 dann auf 66.980 Euro steigen.
Das Geld weist der Senat den Bezirken zu, diese entscheiden dann, wie es genau verteilt wird. Im Bezirk Eimsbüttel wurden bisher das Eidelstedter Bürgerhaus, das Freizeitzentrum Schnelsen und – wie beschrieben – die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel gefördert. Diese drei bekommen ab 2017 mehr, es sollen aber auch andere Einrichtungen zusätzlich Zuschüsse erhalten - zum Beispiel das Seniorenradio Welle Isebek sowie die Bürgerhäuser Lokstedt und Niendorf.
Neu ist, dass die Zuschüsse unter anderem nach der Einwohnerentwicklung der Bezirke berechnet werden. So bekommt Eimsbüttel im nächsten Jahr 8.000 Euro mehr als bisher vorgesehen, im Jahr darauf sind es 15.000 Euro mehr als nach dem alten Schlüssel.
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