Markt Schlump: In der Schwebe

Händlerin Birgit Carstens befürchtet, dass Einwände der Marktleute und Anwohner nicht berücksichtigt werden.
Hamburg: U Schlump |

Bezirk prüft Parkplatzpläne der Hochbahn – Markthändler fühlen sich vertröstet

Gut 600 Unterschriften haben die Händler des Wochenmarkts Gustav-Falke-Straße für den Verbleib am angestammten Platz gesammelt. Aufgeschreckt wurden Marktleute und Anwohner von den Parkplatzplänen der Hochbahn: Auf einem Teil der Marktfläche nahe der U-Bahn-Station Schlump sollen dauerhaft zwölf Stellplätze für Mietwagen reserviert werden. Schnell umsteigen von der U-Bahn auf Auto, Rad oder Taxi – so die Idee des „Switch-Projekts“. Der Markt müsste ein Stück weiter rücken, die Händler befürchten Nachteile und den Verlust der Laufkundschaft.
Was tut sich nun? Unklar. Das Bezirksamt Eimsbüttel sagt offiziell, es gehe im Moment lediglich um Pläne der Hochbahn, die geprüft würden. Es sei noch nichts entschieden oder zugesagt. Vertreter der Marktleute waren unterdessen zu einem Gespräch bei Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke. Der Eindruck der Händler: Der Behördenchef will die „Switch“-Station am U-Bahnhof Schlump auf alle Fälle. Die Händler befürchten, dass ihre Einwände und die Vorschläge der Anwohner nicht gewürdigt werden.
Zu den Alternativen, die Anwohner vorgeschlagen haben, äußern sich Hochbahn und Bezirk nicht. Unterdessen kursieren Vermutungen, dass statt der bisher zwölf vorgesehenen Stellplätze später noch mehr Parkfläche für weitere Fahrzeuge geschaffen werden soll – zum Nachteil für den Markt. Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum dazu: „Spätere Erweiterungen können nie ausgeschlossen werden. Solche Planungen gibt es von uns aber derzeit nicht.“
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