Lutterothstraße: Wann gehts nur noch in eine Richtung?

An der Lutterothstraße gibt es immer wieder Gedrängel. Zwei Fahrzeuge passen gerade so aneinander vorbei. Bald soll der Abschnitt zwischen Steenwisch und Else-Rauch-Platz zur Einbahnstraße werden. (Foto: cvs)
Hamburg: Lutterothstraße |

Der Abschnitt rund um den Else-Rauch-Platz soll zur Einbahnstraße werden

Christopher von Savigny, Eimsbüttel
Vor allem an Wochentagen geht in der Lutterothstraße zwischen Else-Rauch-Platz und Sartoriusstraße nichts mehr: Anwohner suchen verzweifelt nach Parkplätzen, entgegenkommende Autos passen kaum aneinander vorbei. Das soll sich ändern – mit einer Einbahnstraßenregelung, wie es sie bereits rund um den Else-Rauch-Platz gibt. Autofahrer können diesen Abschnitt dann nur noch in Richtung Methfesselstraße befahren. „Dieses Projekt befindet sich zurzeit in der Vorplanung“, sagt Aileen Röp-cke, Sprecherin des Bezirksamts. Die bauliche Umsetzung sei für dieses Jahr vorgesehen.
Der betroffene Abschnitt der Lutterothstraße wird vor allen Dingen als Stellfläche für Autos benötigt. Zurzeit parken Autofahrer dort teils wild durcheinander. Die Folge: Der Gehweg wird so eng, dass man mit dem Kinderwagen kaum noch durchkommt. Auch die Feuerwehreinfahrt an der benachbarten Handelsschule ist oft blockiert. Deutlichere Fahrbahnmarkierungen und entsprechende Hinweisschilder sollen das in Zukunft verhindern.

Feuerwehr muss nah genug an Häuser kommen

Außerdem wird es künftig möglich sein, seinen Wagen quer zur Fahrbahn abzustellen. „Das muss allerdings noch mit der Feuerwehr abgestimmt werden“, sagt Ralph Poluda, Abteilungsleiter für Verkehr und Prävention in der Wache Troplowitzstraße. Das Problem: Die Brandschützer müssen im Notfall mit ihren Einsatzwagen nah genug an die Häuserfronten herankommen können. „Mehr als neun Meter Abstand dürfen es nicht sein, weil die Leitern nicht so weit reichen“, so Poluda.
Die neue Einbahnstraßenregelung hatte der Kerngebietsausschuss des Bezirks bereits im vorigen Sommer beschlossen. Die Eimsbütteler Grünen sind noch nicht ganz glücklich mit der Planung. „Autofahrern wird gegenüber Radfahrern und Fußgängern viel zu viel Platz eingeräumt“, sagt Bezirkspolitiker Fabian Klabunde, der sich für zusätzliche Fahrradbügel in der Lutterothstraße einsetzt. Nach Auskunft des Bezirksamts sollen die privaten Fahrradhäuschen am Straßenrand stehen bleiben. Auch der vorhandene alte Baumbestand sei zu erhalten.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.