Logo sucht weiter nach neuer Bleibe

Wollen in Eimsbüttel bleiben, aber derzeit gibt es keine neuen Möglichkeiten: Niels Hergen (l.) und Logo-Besitzer Eberhard Gugel machen erstmal an der Grindelallee weiter.

Pläne für Umzug vors Bezirksamt gescheitert – es geht noch mindestens drei Jahre weiter an der Grindelallee

Die Suche nach einer neuen Bleibe für den Musikclub Logo geht weiter. Die Pläne für den Umzug auf eine Fläche vor das Bezirksamt Eimsbüttel am Grindelberg haben sich erledigt. Stadtentwicklungsbehörde und Denkmalschutzamt lehnten ab.
Nun schaut sich Logo-Betreiber Eberhard Gugel weiter nach neuen Möglichkeiten um. „Eimsbüttel, Grindelviertel, Hoheluft: Zwischen Dammtor und Ring 2 können wir uns ein neues Logo vorstellen, weiter weg nicht“, so Gugel. Spruchreif sei derzeit aber noch nichts. Anstelle des markanten schwarzen Flachbaus an der Grindelallee sind Wohnungen geplant. Doch erst muss ein neuer Club her, erst dann steht die Fläche zur Verfügung – das hatte Gugel stets klargemacht. Ihm gehört das begehrte Stück-chen Grund und Boden. Seit 1974 gibt es das Logo. Klar ist: Der
Rockschuppen bleibt erstmal weitere drei Jahre an der Grindelallee.
Eimsbüttels Bezirkspolitik will das Logo in Eimsbüttel halten: Die Bezirksversammlung schlägt vor, im Rahmen des Uni-Neubaus an der Bundesstraße mögliche Standorte zu prüfen. Charmante Logik: Wenn abends die Uni-Seminare vorbei sind und sonst niemand auf dem Campus ist, kann ein Konzertschuppen wenige Leute stören. Das Bezirksamt äußert sich derzeit nicht dazu, wo es welche Möglichkeiten für den Club gibt.
Der alte Plan: Das Logo sollte auf einer Fläche am Grindelberg 62, direkt vor der Haustür des Bezirksamts, unterkommen. Doch die Stadtentwicklungsbehörde und das Denkmalschutzamt lehnten ab. Die Fläche, auf der eine Skateranlage, eine denkmalgeschützte ehemalige Tanke und ein Stück Grün sind, stehen demnach für eine Bebauung nicht zur Verfügung.
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Petra Weinstein aus Harburg | 04.05.2012 | 23:12  
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