Kot und Köter: Das sagen Leser

Reaktionen auf das "Magazin für Hundehasser"

Wuff, das gibt Widerspruch. War klar. Viele Leser waren empört über Wulf Beleites' Idee für ein Magazin für Hundehasser. Wenige fanden die Idee gut. Das Elbe Wochenblatt dokumentiert die zahlreichen Leserzuschriften – viel Vergnügen!

Übrigens: Bisher haben sich 184 Unterstützer gefunden, die 4.060 Euro für eine Probenummer bereitstellen (Stand: 17.11.2013, 13 Uhr). 7.000 Euro braucht Beleites, um mit dem Magazin zu starten.

Mich stört schon das Stichwort „Köter“ – „NEIN“, wir brauchen diese Zeitschrift nicht!!! Ich bin seit drei Jahren stolze Hundebesitzerin und sammle die Hinterlassenschaften meines Hundes stets auf! Wirklich! Immer öfter hört man, dass giftige Köder ausgelegt werden und Tiere, besonders Hunde, qualvoll verenden! Ein Grusel für jeden Hundebesitzer! Wollen Sie das unterstützen, anheizen und fördern, Herr Beleitis?
Dann lese ich, dass Ihnen das nötige „Kleingeld“ für diese unnötige Zeitschrift fehlt und Sie „sammeln“ wollen! Tun Sie das gerne, aber bitte für einen guten Zweck und nicht für Ihre „Schnapsidee“, die Sie mal wieder schnell in die Schlagzeilen bringt.
Ein Hund hinterlässt nicht nur Kot, sondern auch Spuren im Leben seiner Menschen! Er ist therapeutisch aktiv, besonders bei alten und demenziell erkrankten Personen! Schon mal darüber nachgedacht? Schreiben Sie doch einfach über das andere Ende der Leine- über Hundehalter, die nicht verantwortungsvoll mit ihren Fellnasen umgehen!
Ich drücke fest die Daumen, dass das Geld für diese kranke Idee NICHT bis Ende November auf Ihrem Konto ist!
Heike Krause

Schade, Sie haben soeben eine treue Leserin verloren. Das Elbe Wochenblatt wird künftig ungelesen direkt in das Altpapier wandern.
Ich bin glückliche Hundebesitzerin, meine betagten Eltern erhalten sich ihre Beweglichkeit nicht nur körperlich durch unseren Familienhund. Die (Zitat) „stinkenden Hinterlassenschaften“ werden selbstverständlich eingetütet und ordnungsgemäß entsorgt. Ganz im Gegenteil zu den stinkenden Hinterlassenschaften von großen und kleinen Menschen in Parks und Gebüschen, oft noch dekoriert von Papiertaschentüchern.
Martina Hoppe

Der von Ihnen verfasste Artikel „Auf die Hunde, fertig, los!“ hat uns doch, bis auf das niedliche Hundefoto, erheblich verärgert (und wir sind keine Hundebesitzer). Er gibt sicherlich in Deutschland den einen oder anderen „Hundehasser“. Leider!
Völlig unverständlich ist es für uns, dass Sie diesen Menschen eine derartige Bühne (Erste Seite, große Aufmachung) bieten und den Artikel auch noch derart positiv formulieren und zusätzlich zu einer Spende aufrufen, um dieses Schmierblatt zu finanzieren. Der Artikel gipfelt in dem geschmacklosen „Argentinischen Dackelrücken“, und es stellt sich die Frage: Was haben Sie sich bloß bei diesem Artikel gedacht? Und danach gleich die Frage an die Redaktion: Wer hat diesen Artikel eigentlich abgenickt?
Marion und Gerhard Kuehl

Hallo Hundehasser, ich kann die menschliche Spezies, außer mein Frauchen, schon mal gar nicht ab und insbesondere nicht riechen. Sie stinken nach allem Möglichen, nur nicht nach Hund und Liebe. Und was hinterlassen sie für einen Dreck. Dafür nehmen sie rosa Müllbeutel und stellen sie einfach in die Botanik.
Besoffene Kerle pinkeln überhall hin, volle Pampers habe ich auch schon erschnüffelt. Von der allgemeinen Umweltverschmutzung und Luftverpestung ganz zu Schweigen. Was noch viel ekeliger ist: Sie rotzen überall hin. Meinem Frauchen ist schon mal ganz übel geworden. Also, Wulf Beleites: Halt den Ball mal flach und habe Mut, das Ende der Leinen mal auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Oder hast du Angst? Ich hoffe, das sich Deine Sicht der Hundedinge etwas erhellt.
Es grüßt Arni Chihuahua. Ach so: Meine Ahnen waren die Prinzessinnnenhunde der Aztekenfürsten, Ratten und Schlangenfänger, also äußerst nützlich. Und was kannst Du?
Karin Dunker

Wenn wir nicht November hätten, würde ich denken, Ihr Artikel ist ein Aprilscherz. Was für ein armer, bedauernswerter Mensch, dieser Herr Beleites, der offenbar noch nie das Glück gehabt hat, einmal einem Hund in die Augen gesehen zu haben. Und was die immer wieder angeführten Hundehaufen im Sandkasten betrifft: Stören ihn die Glasscherben und Zigarettenkippen nicht, wenn er mit seinen Backförmchen dort spielt?
P. Goedecke

Ich finde, dass es höchste Zeit wird, auch einmal die negative Seiten der Hundehaltung aufzuzeigen. Darum kann ich es nur begrüßen, dass es endlich mal eine Zeitschrift gibt, die diese Thematik auf greift.
Bernd R.

Das war ein harter Schlag für alle Hundefreunde. Aber ruhig Blut. Herr Beleites ist nicht verbittert, einsam und geistig verarmt, wie man vermuten könnte, das trifft eher auf seine Zielgruppe zu. Er selbst ist ein durchaus pfiffiger Geschäftsmann und wird sich über jede Hassmail eines Hundefreundes ebenso „tierisch“ freuen wie über die Blödheit eines jeden Spenders und Abonnenten.
Peter Grünwald

Ich bin schockiert. Hunde haben mich mein ganzes Leben begleitet. Für Kinder sind sie tolle Freunde, für alte Menschen oftmals die ihre letzte Begleitung. Für mich und meinen Mann sind und waren Hunde neben unserer Katze immer treue „Familienmitglieder“. Diese Zeitung braucht wirklich keiner.
Wie wäre es mit leben und leben lassen oder statt diesem „Schwachsinn“, einen Bericht über die Hamburger Tafel oder die Obdachlosen zu schreiben.?
Ach ja, geht ja nicht, die haben ja auch oft Hunde.
Britta Eggert

In ihrem Artikel wird sehr deutlich, dass Herr B. keine Hunde mag. Es ist zwar nicht schön, dass Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht beseitigen, obwohl es Hundekotbeutel bei der Stadtreinigung kostenlos gibt.
Wenn Unterstützer die 7.000 Euro für die geplante Zeitschrift überweisen, sollte Herr B. nicht vergessen, diese Zuwendungen beim zuständigen Finanzamt zu melden und zu versteuern.
Der geplante Report über ein Hundehotel mit der Rezeptecke, die eine Anleitung für „Argentinischen Dackelrücken – Chihuahua con salsa“ ist, ist eine Unverschämtheit. Ich werde die Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes in dieser Sache unterrichten.
Eckard H. Schulz, Tierschutz-
verein Winsen/Luhe


Meiner Meinung nach brauchen wir keine Zeitschrift „Kot & Köter“. Was wir brauchen sind keine Köter ! Dann regelt sich das Problem mit dem Kot von selbst. P. Müller

Ich kann es absolut nicht verstehen wie es diese unverschämte Person auf die Titelseite geschafft hat. Für mich ist es ein frustrierter „Mann“, welcher sich eine Gruppe von Schwachen aussucht (die sich noch nicht einmal selbst wehren können), um damit Aufmerksamkeit zu erregen und Profit zu machen.
Schade, dass sich Ihre Zeitung als Plattform dafür hergibt und auch noch indirekt durch den Hinweis auf die finanzielle Unterstützung/Kontaktdaten fördert. Ich hoffe, auf den Verstand und das Herz der Menschen, so daß es niemals zu einem derartigen „Propagandaschmierblatt“ kommen kann.
Ich möchte weiterhin in einem Land leben, wo ich ungehindert, respektvoll und tolerant eine legale Lebensweise wählen kann.
Sonja Tiedemann

Kot und Köter wäre eine phantastische Idee, aber ohne Nutzen. Hundehasser sollten sich wirkungsvoller zusammentun und ein Volksbegehren anstreben, das zum Verbot dieser Volksplage führt.
Eine Zeitung kauft man mal und ergötzt sich am geschriebenen Wort gleichgesinnter Leidensgenossen, leider wird das zu nichts führen, außer dass es ein Organ für die Minderheit der Hundehasser gibt, das die Stimme erhebt gegen Gestank, Kot auf den Straßen und Lärm und Angst, die diese unerträglichen Tiere mit ihren rücksichtslosen Herrchen verbreiten. Finanziell werde ich das unterstützen.
Manuel Stein

Ich muß wirklich schreiben, dass ich es unmöglich finde, so einen Artikel überhaupt ins Elbe-Wo zu bringen. Gerade in Wilhelmsburg und Umgebung wird es durch den Vorfall betreff des Unglückes "Volkan" selbstverständlich immer wieder sogenannte Menschen geben, die auf so eine Annonce abfahren.
Was den Herrn Beleites angeht, kann ich nur schreiben, was für ein armer Mensch das sein muß, außerdem frage ich mich, ob dieser Mensch nichts anderes zu tun hat, als Unfrieden zwischen Mensch und Tier zu stifften.
Nur weil er einmal im frühen Lebensalter gebissen wurde und anscheinend nicht in eine Terapie gegangen ist, sollen nun wieder Tiere und ihre Menschen herhalten, die nichts Böses verbrochen haben. Dieser Mensch sollte sich mehr als schämen, überhaupt sollche Gedanken schriftlich und etc. zu verbreiten.
Ich schäme mich wirklich des öfteren ein Mensch zu sein.
Für mich (selbstverständlich Hundehalter) sollte soetwas einmal geben für solche Menschen.
Bis heute haben die Menschen hier und überhaupt auf der Welt nicht gelernt (und das werden sie wohl auch nicht mehr), dass immer sie selbst die Schuldigen sind und kein anderes Lebewesen, was auf der Welt lebt.
Ich hoffe, dass mein Schreiben diesen Mensch ??? Herrn oder auch Sie erreicht, und dass manch einer, bevor er überhaupt so etwas verbreitet, sich besser einmal untersuchen lässt.
R. Jux

Das Problem muß man viel allgemeiner sehen. Es geht im Grunde doch darum, daß die Leute etwas besitzen, mit dem sie sich gern befassen und sich die Langeweile vertreiben wollen, aber damit in der Öffentlichkeit auftreten und sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, ob und inwieweit sie damit andere Leute belästigen, beeinträchtigen, behindern, behelligen, stören usw. In dem Zusammenhang fällt auf, daß viele Leute ständig ihren halben Hausstand mit sich herumschleppen – offenbar weil sie sich langweilen, sobald sie das Haus verlassen.
- Warum müssen die Leute einen Köter haben? Der verursacht nur Kosten. Tiere gehören nicht in die Großstadt! Hunde bellen (Lärmbelästigung!) und verschmutzen die Grünanlagen und Wege.
- Mitführen von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln: Je nach Kötergröße Belegung einer großen Stellfläche, die dringend anderweitig benötigt wird; Berühren anderer Fahrgäste (Beschmutzen deren Kleidung), Versperren von Durchgängen usw.
- Warum nehmen die Weiber ständig einen Kinderwagen mit? Der okkupiert nur den knappen Stellplatz in den öffentlichen Verkehrsmitteln, versperrt die Durchgänge, blockiert die Türen usw. Und dann werden die übrigen Fahrgäste noch durch das Babygeschrei belästigt. Es gibt Sitter, Tragetaschen und Laufgitter für Babys – sie müssen also nicht ständig mitgenommen werden, zumal wenn das Baby gar nicht der Anlaß für die Fahrt ist.
- Kleinkinder in den Verkehrsmitteln lärmen und toben lassen.
- Fahrräder und Roller gelten zwar als umweltfreundlich, werden aber oft mißbräuchlich eingesetzt: Fahren auf Gehwegen, Mitführen in öffentlichen Verkehrsmitteln (auch dort, wo es verboten ist) usw. Fahrräder sind dazu da, daß man damit fährt und nicht, daß man sie fahren läßt!
- Hinflegeln in öffentlichen Verkehrsmitteln: Beine im Gang (so daß andere, insbesondere Sehbehinderte darüber stolpern können und der Durchgang versperrt wird); sich so breit machen, daß auch noch der Nachbarsitz belegt wird usw.
- Handy in der Öffentlichkeit, insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln: Lauthals reden über die unwichtigsten oder auch intimsten Dinge, und das so endlos, daß man die Akkuleistung bewundern muß.
- Zu laut eingestellte MP3-Player (Lärmbelästigung für Mitreisende). Dann bekommt man zwar vieles nicht mit, aber Hauptsache man schottet sich von der Umwelt ab.
- Verzehr alkoholischer Getränke außerhalb von Gebäuden – verbunden mit Lärm, Wegwerfen von Flaschen und Dosen usw.
- Vermüllung öffentlichen Geländes. Illegales Entsorgen von Müll und Sperrmüll.
- Mißbrauch von Erholungsflächen für Aktivitäten („Events“), so daß Erholungssuchende eben keine Erholung mehr finden.
Die Liste ließe sich sicherlich noch endlos fortsetzen. Auf alle Fälle bietet sich hier ein weites Betätigungsfeld für diese Initiative.
Jochen Ebert

Ich finde es völlig unmöglich eine Zeitschrift gegen etwas, was ist eigentlich egal, zu machen.
Z. B. gegen militante Radfahrer, Fußball ist doff, oder unangenehme Zeitgenossen, anti Religion, anti Ausländer, anti rasende Autofahrer, oder, oder, oder. Die Liste könnte unendlich sein, da gibt es sehr viele Dinge, die evtl. manchen stören.
Stimmungsmache jeder Art finde ich entsetzlich. Die Welt ist schon schlecht genug, da ist doch eher ein Verbesserungsvorschlag sehr viel wichtiger, damit Probleme gelöst werden. Vielleicht erfindet der Herr mal eine Hundetoilette, anstatt seine wenige Energie in eine solche Hetzkampagne zu stecken.
Nur weil er mal gebissen wurde, Schitt happens. Vielleicht ist ja auch mal hingefallen, oder hat mal eine Tracht Prügel bekommne, schade wenn man mit solchen Erlebnissen nie fertig wird, gerade in seinem Alter hätte er es doch mal verarbeiten und ablegen können, denn seine Kindheit ist ja wohl schon etwas her. Muß ich wegen jeden Mißgeschick dann eine Zeitschrift herausbringen, und Menschen aufhetzen, besonders gegen unterlegene, menschenabhängige Kreaturen??? Wo diese Tiere eh schon besteuert, und kaum geduldet werden??? Jedes Jahr wirds teurer, oder es gibt neue Regeln, die den Hund immer weiter verdrängen.
Jeder Mensch macht sehr viel mehr Dreck als ein Hund. Auch dafür bezahlen wir, damit unser menschliche Dreck verschwindet.
Wofür wird denn die Hundesteuer verwendet???? Wofür wird gezahlt, wenn die Menschen den Dreck der Hunde selber in Tüten aufheben?
Warum wird denn für das Geld nicht mehr darauf geachtet und besser saubergemacht???? Zahlen, aber nichts wirklich dafür leisten?
Vielleicht würde ein Straßzettel für Hundebesitzer, die sich verweigern, hilfreicher sein? Genau wie gegen Müll auf die Straße werfen etc.? Geldstrafen könnten bei vielen Problemen hilfreicher sein, sonst ist die Menschheit oft unbelehrbar und gleichgültig.
Vielleicht sollte er sich lieber beim Amt beschweren und dort für Kotbeseitigung kämpfen, anstatt umständlich eine Zeitschrift zu machen, die Menschen aufwiegelt?
Manch einer mag keine Katzen, keine Wellensittiche, keine Menschen, denn auch die sind manchmal zum Abgewöhnen. Muß ich deswegen die schon schwer genug gebeutelte Menschheit auch noch mit so einer unsinnigen Zeitschrift belästigen????
Dinge die das Leben schöner und leichter, besser machen, gerne, aber so eine Kot-Zeitschrift, nein danke.
Er soll uns mit seiner Verbitterung in Ruhe lassen, und mit sich selber ausmachen.
Viele Hunde sind sehr viel pflegeleichter, netter, versöhnlicher, anpassungsfähiger, und ein echter Kumpel. Was man von manchen Menschen nicht behaupten kann. Auch sie sind es selber, die den Dreck der Hunde liegen lassen, genauso, wenn sie das Tier falsch erziehen, oder ihre Aufsichtpflicht verletzten. Der Mensch ist der Schuldige zu diesem Thema, also machen wird doch eine Zeitschrift: Der Mensch bekommt seine Probleme nicht in den Griff''.
Deshalb finde ich den Hundeführerschein auch echt wichtig, denn so ein Wesen muß verstanden, richtig behandelt, und richtig ausgeführt werden.
Der Mensch hat häufig keine Ahnung und muß alles erst erlernen, da er seine Instinkte verkümmern läßt. Sonst wäre Sauberkeit, Achtsamkeit, Verständnis, Güte usw. selbstverständlich, dann wäre auch der mensch liebenswerter.

Liebe Grüße,
und weniger freundliche Grüße an Herrn Beileites,
Gaby Borchert



Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen ebenso wie stilistische Anpassungen vor.
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2 Kommentare
269
Lothar Jakob aus Wilhelmsburg | 25.11.2013 | 13:14  
39
Benjamin Harders aus Blankenese | 17.12.2013 | 00:52  
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